Vorermuedungsprinzip

Die Methode des Vorermüdungsprinzips basiert auf der Befürchtung, dass große Muskelgruppen wie Brust, Rücken oder Schultern durch Grundübungen allein nicht maximal ausgelastet werden, weil die an den Grundübungen beteiligten Muskeln als schwächstes Glied in der Kette bereits ermüdet sind, bevor die großen Muskeln erschöpfend trainiert werden konnten. So soll zum Beispiel die relative Schwäche des Trizeps verhindern, dass die Brustmuskulatur beim Bankdrücken optimal belastet wird. Vorermüdung ist gewissermaßen die konsequente Weiterführung des Trainingsgrundsatzes, der vorsieht, dass kleine Muskeln niemals vor dem Training größerer Muskeln belastet werden sollten.

Das bekannteste Beispiel für „pre-exhausting Training“ ist die Kombination von sog. fliegenden Bewegungen und Bankdrücken für die Brustmuskulatur. Fliegende Bewegungen oder „Butterflies“ fordern die Brustmuskulatur, ohne die Trizeps erschöpfend zu beanspruchen, so dass beim anschließenden Bankdrücken eine bereits vorermüdete Brustmuskulatur durch eine relativ leistungsfähigere Armmuskulatur optimal unterstützt werden kann. Das gleiche Prinzip lässt sich auch auf andere Muskelgruppen anwenden.

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