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Reisprotein: eines der besten pflanzlichen Proteinpulver

Reisprotein ist ein pflanzliches Proteinpulver, das aus Vollkornreis hergestellt wird. Es ist reich an Eiweiß und liefert außerdem viele essenzielle Nährstoffe.

Einleitung

Reisprotein wird nicht ganz unbegründet als eines der besten pflanzlichen Proteinpulver bezeichnet. Es ist besonders reich an pflanzlichem Eiweiß, enthält alle essenziellen Aminosäuren, ist leicht verdaulich und hypoallergen. Außerdem enthält Reisprotein viele wertvolle Mikronährstoffe, allen voran Vitamin E, Magnesium, Eisen und Zink. Das Proteinpulver wird traditionell aus Vollkornreis hergestellt, wobei man es häufig erst zum Keimen bringt, um das Reisprotein noch nährstoffreicher zu machen.

Reisprotein: Was ist das?

Wer den Namen Reisprotein das erste Mal hört, glaubt vermutlich nicht, dass man aus Reis überhaupt ein Proteinpulver herstellen kann, schließlich besteht Reis zum größten Teil aus Kohlenhydraten. Dabei steckt Reis voller hochwertiger Proteine, sobald diese aus dem Reiskorn extrahiert werden.

Aufgrund der hohen Nährstoffdichte gehört Reisprotein zu den hochwertigsten Lebensmitteln, die die Bezeichnung „Superfood“ verdienen. Es ist extrem nahrhaft und liefert bedeutend mehr Nährstoffe als Eiweiß. Neben essenziellen Aminosäuren ist Reisprotein reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und liefert überdies viele gesunde Fettsäuren.

Um den Nährstoffgehalt zu toppen, lässt es sich sehr gut mit anderen pflanzlichen Proteinen, wie zum Beispiel Erbsenprotein und Hanfprotein, kombinieren, die ein ebenso beeindruckendes Nährstoffprofil aufweisen wie Reisprotein.

Wie wird Reisprotein hergestellt?

Reisprotein besteht bekanntlich vorrangig aus Kohlenhydraten, jedoch fällt der Eiweißgehalt des Reiskorns eher gering aus. Der Anteil an Kohlenhydraten liegt bei etwa 80 Prozent, während das Reiskorn nur etwa 7 Prozent enthält. Da stellt sich natürlich die Frage, warum Reisprotein bis zu 80 Prozent Eiweiß enthält.

Reisprotein wird in der Regel durch Fermentation aus gekeimten Reiskörnern hergestellt. Indem der Reis vor der Verarbeitung zum Keimen gebracht wird, kann sich der Gehalt an Nährstoffen vervielfachen. Die hohe Dichte an essenziellen Nährstoffen macht Reisprotein zu einem unverzichtbaren Nahrungsergänzungsmittel für Sportler, die sich rein pflanzlich ernähren und auf tierische Lebensmittel ebenso verzichten wie auf Whey Protein.

Reisprotein wird aus braunem Reis hergestellt

Dass ein hochwertiges Reisprotein besonders reich an Eiweiß ist, liegt vor allem daran, dass für die Herstellung brauner Reis (Naturreis oder Vollkornreis) verwendet wird, der von Natur aus reich an Nährstoffen ist. Reis ist nämlich nicht gleich Reis. Im Gegensatz dazu ist weißer Reis ausgesprochen arm an Nährstoffen, da er bereits geschält in den Handel kommt. Da ihm nicht nur die wertvollen Randschichten, sondern auch die Keime fehlen, hat weißer Reis außer Kohlenhydraten auch nicht viel zu bieten.

Aufgrund der Nährstoffarmut ist er für die Herstellung von Reisprotein nicht geeignet und findet auch in der gesunden Fitnessküche nur selten Verwendung. Dass dem Reiskorn seine wertvollen Randschichten entfernt werden und der Reis bevorzugt poliert in den Handel kommt, liegt vor allem an der Haltbarkeit, da die in dem vollen Reiskorn enthaltenen hochwertigen Öle schnell ranzig werden und das Lebensmittel somit ungenießbar wird.

Welche Nährstoffe sind in Reisprotein enthalten?

Neben Hanfprotein gehört Reisprotein zu den pflanzlichen Proteinpulvern, die aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte nicht unbedingt mit anderen Proteinpulvern kombiniert werden müssen. Reisprotein ist ein echtes Superfood, das ein fester Bestandteil in vielen Fitnessküchen ist. Da es keinen zugesetzten Zucker enthält, ist der Geschmack für viele Menschen zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch lässt es sich leicht mit frischen Früchten zu einem Eiweißshake oder Smoothie verarbeiten.

Dass Reisprotein nicht nur für jedermann, sondern insbesondere für Veganer und Vegetarier geeignet ist, macht es zu einem gesunden Lebensmittel in jeder Küche. Außerdem ist es gluten- und laktosefrei, weshalb es selbst für Menschen mit Lebensmittelallergien geeignet ist.

Was den Nährstoffgehalt betrifft, ist Reisprotein unschlagbar gut. Das Nährstoffprofil von Reisprotein kann sich wirklich sehen lassen. Pro 100 Gramm enthält es etwa:

  • 80 Gramm Protein
  • 15 Gramm Kohlenhydrate
  • 5 Gramm Fett
  • 3 Gramm Ballaststoffe
  • 380 kcal; 1.600 kJ

Das Proteinpulver enthält alle essenziellen Aminosäuren, die wir über die Ernährung aufnehmen müssen, da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann. Vor allem, wenn es während der Herstellung fermentiert wird. Darüber hinaus enthält Reisprotein die für den Muskelaufbau wichtigen verzweigtkettigen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin, deren Menge mit Whey Protein vergleichbar ist.

Zu den in Reisprotein enthaltenen Aminosäuren gehören:

  • Alanin
  • Asparaginsäure
  • Cystein
  • Lysin
  • Methionin
  • Leucin
  • Isoleucin
  • Valin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Threonin
  • Histidin
  • Tryptophan

Reisprotein ist reich an Vitalstoffen

Reisprotein glänzt in erster Linie mit einem hohen Anteil an Proteinen, was für ein pflanzliches Lebensmittel nicht selbstverständlich ist, da Proteine gewöhnlich eher mit tierischen Lebensmitteln in Verbindung gebracht werden. Doch nicht nur das: Neben Eiweiß enthält Reisprotein viele Vitalstoffe, die vor allem für Sportler von großer Bedeutung sind, da sie einen höheren Nährstoffbedarf haben.

Im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmitteln sind die Nährstoffe in Reisprotein in natürlicher Form enthalten, was die Bioverfügbarkeit um ein Vielfaches erhöht. Reisprotein enthält zum Beispiel natürliches Beta-Carotin. Hinzu kommen:

  • Vitamin B1 (Thiamin)
  • Vitamin B2 (Riboflavin)
  • Vitamin B3 (Niacin)
  • Vitamin B5 (Pantothensäure)
  • Vitamin B6 (Pyridoxin)
  • Folsäure
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Magnesium
  • Calcium
  • Phosphor
  • Zink
  • Eisen
  • Mangan
  • Jod
  • Kupfer
  • Cholin
  • Inosit

Insbesondere die letzten beiden Inhaltsstoffe sollen sich positiv auf die Leber und den Cholesterinspiegel auswirken können.

Dass Reisprotein besonders reich an Vitamin E ist, macht das Proteinpulver zu einem wichtigen Antioxidans. Dem Vitamin, das sonst nur in Pflanzenölen, Nüssen und Samen enthalten ist, werden nämlich antioxidative Eigenschaften zugeschrieben, da es die für oxidativen Stress verantwortlichen freien Radikale abwehren soll. Freie Radikale stehen in Verdacht, gesunde Zellen zu schädigen und den Alterungsprozess zu beschleunigen. Wer über einen längeren Zeitraum zu wenig Vitamin E einnimmt, klagt nicht selten über Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und fahle Haut.

Reisprotein ist das perfekte Nahrungsergänzungsmittel für Veganer und Allergiker

Viele Menschen, insbesondere Sportler, verzichten heute auf tierische Lebensmittel, entweder aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen. Was ihnen jedoch oftmals fehlt, sind hochwertige Proteine, die sich mit tierischen vergleichen lassen. Zwar stehen in der veganen Ernährung viele eiweißreiche Lebensmittel, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Amarant und Quinoa, zur Verfügung, jedoch enthalten sie meist weniger Eiweiß als Fleisch oder Eier.

Reisprotein ist deshalb vor allem für Veganer eine gute Möglichkeit, um die Eiweißzufuhr zu erhöhen, was sich im Bodybuilding positiv auf den Muskelaufbau auswirken kann. Viele Sportler greifen hier immer noch am liebsten zu Whey Protein zurück, jedoch birgt dieses Proteinpulver oft ein hohes Allergiepotenzial, das viele oft gar nicht bemerken. Nahrungsmittelunverträglichkeiten entwickeln sich nämlich oft sehr schleichend, ohne dass Betroffene es gleich bemerken.

Im Gegensatz zu Whey Protein (Molkenprotein) hat Reisprotein kein Allergiepotenzial, weshalb es auch häufig von Menschen verwendet wird, die auf einige Nahrungsbestandteile, wie zum Beispiel die Laktose in Whey Protein oder Gluten in Weizenprotein, allergisch reagieren können.

Reisprotein ist perfekt zum Abnehmen

Um erfolgreich abnehmen zu können, haben sich die Low-Carb-Ernährung und die ketogene Ernährung längst durchgesetzt. Auf Kohlenhydrate zu verzichten oder zumindest stark einzuschränken, wirkt sich in erster Linie positiv auf den Blutzuckerspiegel aus, der die Fettverbrennung blockieren kann. Wird die Ernährung sehr proteinreich gestaltet und mit gesunden Fetten angereichert, kann der Körper das (körpereigene) Fett in Energie umwandeln, was wiederum die Pfunde schmelzen lässt.

Reisprotein hat alles, was Sportler und figurbewusste Menschen während einer Diät brauchen: Es ist reich an Eiweiß (insbesondere an essenziellen und verzweigtkettigen Aminosäuren), enthält sehr viel Vitamin E und besitzt einen ausgesprochen niedrigen Anteil an Kohlenhydraten. Die hohe Dichte an Nährstoffen macht Reisprotein zu einem wertvollen Lebensmittel in jeder Diät.

Reisprotein ist vielseitig einsetzbar

Reisprotein lässt sich in jeder Fitnessküche äußerst vielseitig einsetzen. Viele bereiten sich einen Eiweißshake mit Reisprotein zu oder trinken das Proteinpulver in Kombination mit fettarmer (pflanzlicher) Milch und frischen Früchten als Smoothie.

Darüber hinaus findet Reisprotein auch als Zutat für

  • Eiscremes,
  • Müslis,
  • Aufstriche,
  • Desserts,
  • Soßen,
  • Brot, Muffins oder Waffeln

Verwendung. Die nachfolgenden Rezepte zeigen, wie vielseitig sich Reisprotein in der Küche verwenden lässt.

Übrigens: Sobald Reisprotein mit anderen Superfoods, wie zum Beispiel

  • Hanfprotein,
  • Erbsenprotein,
  • Maca,
  • Spirulina,
  • Chlorella,
  • Gersten- oder Weizengras,

kombiniert wird, kann die Nährstoffzufuhr nochmals um ein Vielfaches verbessert werden.

Rezepte mit Reisprotein

Pfirsich Shake mit Reisprotein

  • 300 ml pflanzliche Milch (Mandelmilch, Hafermilch)
  • 30 g Reisprotein
  • ½ TL Spirulina-Pulver
  • 1 großer Pfirsich (in Stücke geschnitten)
  • 1 Spritzer Zitrone

Alle Zutaten in einem Mixer gründlich durchmischen und sofort genießen. Alternativ kann auch ein anderes Pulver zugegeben werden (beispielsweise Gemüse- oder Hagebuttenpulver, Açai-Pulver)

Schokomuffins mit Reisprotein

  • ¾ Tasse Eiklar
  • ¼ Tasse roher Kakao
  • ¼ Tasse Hanfprotein
  • 2 EL Reisprotein
  • 170 g Joghurt
  • 1 EL Kokosmehl
  • 2 EL Hafermehl
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • ½ Tasse Mandelmilch (oder eine andere pflanzliche Milch)

Alle Zutaten in einer Schüssel gründlich durchmischen und die Masse anschließend in Muffin-Förmchen füllen und bei 160 Grad Celsius backen.

Low-Carb-Pizza mit Reisprotein

  • ¼ Tasse Reisprotein
  • 1 Ei
  • ½ Tasse Eiklar
  • 1 Tasse glutenfreie Haferflocken

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, gründlich durchkneten und den Teig in einer mit Kokosöl beschichteten Pfanne gleichmäßig verteilen. Den Teig von beiden Seiten kurz backen, dann aus der Pfanne nehmen und mit den Zutaten deiner Wahl (inkl. Gewürze) belegen. Dann kommt die fertige Pizza noch für einige Minuten in den Backofen, bis der Käse zerlaufen und der Teig schön knusprig ist.

Für wen ist Reisprotein geeignet?

Reisprotein ist grundsätzlich nicht nur für Sportler, sondern für jeden Menschen geeignet, der sich gerne pflanzlich ernährt und eine Alternativ zu herkömmlichen Proteinpulvern sucht. Eiweiß ist für uns lebenswichtig – immerhin bestehen wir zu etwa 17 Prozent aus Proteinen. Eiweiß wird nicht nur für sämtliche Stoffwechselvorgänge gebraucht – es ist auch für unser Immunsystem und die Bildung von neuen Zellen unerlässlich.

Wichtig sind vor allem die essenziellen Aminosäuren, die wir nicht selbst bilden können und ausschließlich über die Ernährung aufnehmen müssen. Da das Reisprotein reich an Aminosäuren ist, kann das Proteinpulver zur Deckung des täglichen Bedarfs beitragen. Außerdem ist Reispulver hypoallergen und eignet sich deshalb ganz besonders für Menschen, die unter bestimmten Lebensmittelunverträglichkeiten leiden.

Für diese Menschen ist Reisprotein geeignet:

  • Veganer
  • Vegetarier
  • Sportler (Muskelaufbau, Regeneration)
  • Allergiker (Glutenunverträglichkeit, Laktoseallergie)
  • figurbewusste Menschen (insbesondere während einer Diät)

Ist Reisprotein besser als Whey Protein?

Wenn von Reisprotein die Rede ist, kommt auch immer wieder die Frage auf, ob Reisprotein denn nun besser ist als Whey Protein. Leider lässt sich die Frage nicht so leicht beantworten, da beide Proteinpulver ihre Vorteile haben. Ein ganz klarer Vorteil für Reisprotein ist, dass das Proteinpulver rein pflanzlich ist und ohne Allergene auskommt, weshalb es meist mehr Menschen anspricht als Whey Protein.

Dennoch hat Whey Protein einen festen Platz in der Sporternährung eingenommen, weil es einen hohen Anteil an essenziellen Aminosäuren und eine hohe biologische Wertigkeit besitzt. Vor allem, wenn es sich um Whey Protein Isolat handelt, dessen Kohlenhydratanteil äußerst niedrig ist. Allerdings kann die Verträglichkeit von Whey Protein mit zunehmendem Alter abnehmen, sodass Laktoseunverträglichkeiten nicht ausgeschlossen sind.

Wann wird Reisprotein am besten eingenommen?

Reisprotein kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden, entweder als Post-Workout-Shake direkt nach dem Training oder zwischendurch als Snack, wenn es zum Beispiel als Zutat für Brot oder Muffins verwendet wird. Auch eignet es sich sehr gut als Einstieg in den Tag, wenn es ins Müsli oder in den Pfannkuchen- oder Waffelteig eingerührt wird.

Da im Schlaf viele Regenerationsprozesse ablaufen, kann es zusätzlich sinnvoll sein, eine Portion Reisprotein vor dem Schlafengehen zu sich zu nehmen. Dies trägt übrigens nicht nur zu einem besseren Muskelaufbau, sondern auch zu einer optimalen Fettverbrennung bei, da das Proteinpulver die Muskeln mit Eiweiß versorgt und den Insulinspiegel konstant hält. Wer vor dem Schlafengehen Kohlenhydrate isst, fördert die Ausschüttung von Insulin, was wiederum die Fettverbrennung blockieren kann.

Fazit

Reisprotein ist eines der besten pflanzlichen Proteine und eine gute Alternative zu Whey Protein, da es rein pflanzlich, hypoallergen, leicht verdaulich und gut verträglich ist. Es ist reich an Eiweiß und enthält sämtliche, für den Körper wichtigen Aminosäuren. Außerdem lässt es sich vielseitig zubereiten – ganz gleich, ob als Shake oder als Zutat für Müslis, Brote, Muffins oder Waffeln.