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Weitere Informationen zum Thema Kollagen

Was ist Kollagen?

Immer wieder wird der Begriff Kollagen mit der Haut und der Hautalterung in Verbindung gebracht. Kollagen ist jedoch viel mehr als das. Kollagene sind körpereigene Proteine, die im gesamten Körper vorkommen. Je nachdem, in welchem Bereich unseres Körpers Kollagene zu finden sind, erfüllen sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Beschaffenheit verschiedene Aufgaben.

Kollagene sind hauptsächlich in unserem Binde- und Stützgewebe zu finden. Sie sind einer der wichtigsten Faserbestandteile des menschlichen Gewebes und übernehmen in erster Linie Aufgaben, die der Stützkraft und Festigkeit dienen.

Kollagene sind zum Beispiel verantwortlich für:

  • die Spannkraft und Festigkeit der Haut
  • die (Reiß-)Festigkeit von Sehnen und Bändern
  • die Widerstandsfähigkeit von Gelenkknorpeln
  • die Elastizität von Blutgefäßen
  • die Stabilität von Knochen

Auch wenn Kollagene zuallererst mit der Haut in Verbindung gebracht werden, erfüllen sie viele weitere Aufgaben in unserem Körper. Kollagene Fasern verleihen der Haut nicht nur ein jugendliches Aussehen – sie tragen auch zur Festigkeit und Elastizität unseres Bewegungsapparates und der Organe bei und sind somit unverzichtbar für unseren Körper.

Je älter wir jedoch werden, desto mehr verliert unser Gewebe an Festigkeit und Spannkraft. Dieser natürliche Alterungsprozess zeigt sich zuallererst im Gesicht, wenn sich die ersten Fältchen ankündigen.

Warum verlieren wir im Alter an Kollagen?

Mit fortschreitendem Alter nimmt das Kollagen in unserem Körper zunehmend ab. Erste Anzeichen machen sich bereits ab dem 25. Lebensjahr bemerkbar, wenn die Haut, das Gewebe und die Knochen an Festigkeit und Elastizität verlieren.

Dass das Kollagen im Körper abnimmt, bemerken wir zuallererst an unserem Hautbild. Kollagenfasern haben nämlich die Fähigkeit, Wasser zu binden. Leider nimmt diese Eigenschaft mit zunehmendem Alter ab. Je schlaffer die Fasern jedoch sind, desto weniger Wasser können sie einlagern, was wiederum zu einer altersbedingten Faltenbildung führt.

Wusstest du zum Beispiel, dass die kollagenen Fasern nicht direkt unter der Hautoberfläche, sondern in tieferen Hautschichten zu finden sind? Genauer genommen liegen sie in der Lederhaut, die sich zwischen der Ober- und Unterhaut befindet.

Welche Ursachen gibt es für eine schnelle Hautalterung?

Sobald die kollagenen Fasern an Festigkeit und Elastizität verlieren, kann dies viele Ursachen haben. Hauptursache ist die Ernährung, die bei vielen Menschen zu viele Säuren produziert, die sich wiederum negativ auf das Hautbild auswirken und zu einer vorzeitigen Hautalterung führen können.

Durch den häufigen Verzehr von sauren Lebensmitteln (tierische Produkte), verliert das Bindegewebe seine Fähigkeit, verstärkt Wasser zu binden, was wiederum zu einem Mangel an Elastizität führt. Trinken wir überdies zu wenig Wasser, kann dieser Effekt sogar verstärkt werden.

Eine weitere Ursache, die zum einem schnelleren Abbau von Kollagen führen kann, sind UV-Strahlen. Sie dringen tief bis in die Lederhaut vor und können die dort befindlichen kollagenen Fasern schädigen. Häufige Sonnenbäder – ganz gleich, ob unter dem freiem Himmel oder im Solarium – können demzufolge zu einer Schädigung der Kollagene führen.

Wie sind Kollagene aufgebaut?

Ähnlich wie ein Gebäude setzen sich Kollagene aus zahlreichen einzelnen Bausteinen zusammen, wobei es ein Basismolekül gibt. Dieses Basismolekül besteht aus drei, sich ineinander windenden Proteinen, die ein starkes Gerüst bilden. Optisch gesehen erinnert dieses Gerüst an ein Seil, das sich wiederum mit anderen „Seilen“ verbinden und sogenannte Kollagenfibrillen bilden kann.

Wie du bereits weißt, ist Wasser einer der wichtigsten Bestandteile kollagener Fasern, der die Elastizität und Festigkeit aufrechterhält. So sollen Kollagene zu 60 Prozent aus Wasser bestehen, das somit einen Großteil der kollagenen Fasern ausmacht. Entzieht man den Kollagenen das Wasser, verlieren sie auch schnell an Spannkraft.

Der Körper kann Kollagen selbst herstellen

Auch wenn die Kollagenbildung mit zunehmendem Alter nachlässt, ist der Körper selbst in der Lage, kollagene Fasern zu bilden und die Elastizität so lange wie möglich zu erhalten. Voraussetzung ist jedoch, dass uns dafür nicht nur ausreichend Wasser, sondern auch genügend Vitamin C zur Verfügung steht.

Dies gelingt durch eine abwechslungsreiche, gesunde und ausgewogene Ernährung. Diese sollte in erster Linie aus frischen, unbehandelten und biologischen Lebensmitteln bestehen, die einer starken Säurebildung in unserem Körper entgegenwirken kann.

Als Säurebildner werden tierische Lebensmittel, wie zum Beispiel Fleisch, Fisch und Milchprodukte, angesehen. Auch können Fertigprodukte, Fast Food, Kaffee, Nikotin und Alkohol zu einer stärkeren Säurebildung in unserem Körper beitragen.

Um diesen Prozess so lange wie möglich hinauszuzögern, sollte die Ernährung aus

  • frischem Obst mit viel Vitamin C (Zitrusfrüchte, Sanddorn, Beeren),
  • frischem Gemüse mit viel Vitamin C (Paprika, Brokkoli, Kohl),
  • Vollkornprodukten,
  • gesunden Pflanzenölen (Hanf-, Lein-, Kokos- und Walnusöl),
  • Nüssen und Samen

bestehen. Fleisch, Fisch und Milchprodukte sollten nur in geringem Maße verzehrt werden, um die Säurebildner in der Ernährung zu minimieren.

Um das Gewebe elastisch und straff zu halten, solltest du außerdem viel Wert auf deine Flüssigkeitszufuhr legen. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollten es täglich sein – am besten in Form von stillem Mineralwasser, Kräutertees und Apfelsaftschorlen. Wenn du viel Sport treibst oder wenn die Temperaturen im Sommer ansteigen, sollte es sogar etwas mehr sein.

Fazit

Kollagen ist einer der wichtigsten Bausteine in unserem Körper. Es stützt die Organe und Gelenke, hält die Knochen stabil und verleiht der Haut Elastizität und Festigkeit. Die Spannkraft lässt allerdings mit zunehmendem Alter nach, weshalb wir auf eine ausreichende Zufuhr von Wasser und Vitamin C – zwei der wichtigsten Bestandteile des Kollagens – achten sollten, um die kollagenen Fasern in ihrer Funktion zu unterstützen.