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01. Was ist Selen?
02. Selenmangel: Welche Ursachen gibt es?
03. Wie du deinen Selen Bedarf decken kannst
04. Fazit

Was ist Selen?

Selen ist essenziell – das heißt, dass du den Nährstoff über die Ernährung zuführen musst, um den Bedarf an Selen sicherzustellen. Als Spurenelement ist Selen in sämtlichen Organen und Geweben unseres Körpers vorhanden. Zwar ist der größte Anteil an Selen in unserer Skelettmuskulatur enthalten, jedoch kommt das Spurenelement sowohl in den Nieren, der Leber, der Milz, der Bauchspeicheldrüse und der Herzmuskulatur als auch in den Augen, dem Gehirn und den roten Blutkörperchen vor. Zusätzlich ist Selen, ebenso wie Jod, am Stoffwechsel der Schilddrüse beteiligt.

Als Bestandteil vieler Enzyme kann Selen den Körperzellen bei der täglichen Abwehr von freien Radikalen helfen. Selen zählt somit zu den Antioxidantien, die bei der Abwehr und dem Schutz des Immunsystems eine wichtige Rolle spielen. 

Selenmangel: Welche Ursachen gibt es?

Normalerweise sollten wir den Bedarf an Selen problemlos über die Ernährung decken können. Dennoch leiden viele Menschen an einem Selenmangel. Wie kann das sein? Und warum leiden Sportler häufiger darunter?

Als Spurenelement kommt Selen in vielen Nahrungsmitteln vor. Neben Meeresfrüchten, Muskelfleisch und Innereien gehören Hülsenfrüchte, Getreide und Nüsse zu den besten Selen-Lieferanten.

Ursachen für einen Mangel an Selen gibt es viele. Einerseits kann eine unausgewogene Ernährung einen Selen-Mangel begünstigen. Andererseits kann der niedrige Selengehalt im Boden für das Defizit verantwortlich sein.

Sobald der Boden zu wenig Selen enthält, kann sich dies auf den Selengehalt der Lebensmittel auswirken. Ist dieser nämlich zu niedrig, nehmen wir auch zu wenig Selen über die Ernährung auf. Mangelerscheinungen machen sich in erster Linie durch Schilddrüsenprobleme bemerkbar.

Wie du deinen Selen Bedarf decken kannst

Gesunde Menschen mit normaler Aktivität können ihren Selen Bedarf problemlos über die Ernährung decken. Vorausgesetzt, dass die Lebensmittel einen guten Selengehalt aufweisen und die Ernährung möglichst abwechslungsreich ist.

Zu den tierischen Nahrungsquellen mit viel Selen zählen:

  • Rind- und Hühnchenfleisch
  • Hering, Thunfisch, Rotbarsch, Forelle
  • Eigelb

Zu den besten pflanzlichen Nahrungsquellen mit viel Selen zählen:

  • Paranüsse
  • Kokosflocken
  • Sesam
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkorngetreide
  • Steinpilze

Bei einem bestehenden Selen Mangel kann die zusätzliche Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels ratsam sein, das das Spurenelement Selen enthält. Dies kann auch für Sportler gelten, die aufgrund ihrer Sportart und Aktivität einen höheren Selen Bedarf haben.

Mit einem Nahrungsergänzungsmittel kannst du somit mehr Selen zuführen und einen Selenmangel vermeiden. Hier kann ein Bluttest Aufschluss darüber geben, ob ein Selen Mangel vorliegt oder nicht.

Fazit

Als Spurenelement wird Selen ausschließlich über die Ernährung aufgenommen – vorausgesetzt, dass die Ernährung abwechslungsreich ist. Die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels kann unter Umständen dann notwendig sein, wenn die Lebensmittel aufgrund von schlechten Bodenverhältnissen zu wenig Selen enthalten oder wenn du, beispielsweise durch Sport, mehr Selen verbrauchst als du zuführst.