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Erfahre hier mehr über Astaxanthin

Astaxanthin ist ein natürlicher Wirkstoff, der zur Gruppe der Carotinoide gehört. Er kommt in erster Linie in Algen, Fischen und Krustentieren vor und wird oft als eines der stärksten Antioxidantien angepriesen. Aus diesem Grund wird Astaxanthin sehr gerne als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, um von den positiven Eigenschaften des Wirkstoffes profitieren zu können. Seine Wirkung soll sogar über die antioxidativen Eigenschaften hinausgehen, da das Mittel auch zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit, zum Schutz der Gehirnzellen sowie zur Vorbeugung von Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen kann.

Was ist Astaxanthin?

Kaum jemand kennt Astaxanthin – dabei soll der Wirkstoff zu den stärksten Antioxidantien gehören, weshalb er von vielen Menschen als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird. Astaxanthin ist als natürlicher Wirkstoff bekannt, der aus der Gruppe der Carotinoide stammt. Ähnlich wie Karotten verleiht er dem Lachs seine typische rosafarbene bis rote Färbung und ist darüber hinaus in Krustentieren und Algen enthalten. Krillöl soll zum Beispiel einer der besten Lieferanten für Astaxanthin sein, weil es schätzungsweise 8 mg des Wirkstoffes enthält.

Verglichen mit Krillöl ist Lachs zwar ebenfalls ein guter Lieferant für Astaxanthin, jedoch liegt der Anteil hier „nur“ bei 2 mg. Aus diesem Grund wird das Astaxanthin in Nahrungsergänzungsmitteln auch häufig aus Krillöl gewonnen, da es hier hoch konzentriert vorkommt und eine hohe Bioverfügbarkeit besitzt. Dass der Körper das in Algen enthaltene Astaxanthin besser aufnehmen kann, liegt daran, dass der Wirkstoff hier an Fettsäuren gebunden ist und nicht in „freier Form“ vorkommt.

Im Gegensatz zu Beta-Carotin, das beispielsweise in Möhren enthalten ist, ist Astaxanthin längst nicht so verbreitet. Dabei geht man davon aus, dass der Wirkstoff womöglich eine zehnmal stärkere Wirkung haben kann als Karotten.

Welche Besonderheiten hat Astaxanthin?

Was Astaxanthin so besonders macht, ist seine antioxidative Wirkung. Antioxidantien werden gerne zum Schutz vor freien Radikalen angepriesen, die das Immunsystem schwächen und zur Entstehung von Krankheiten beitragen können. Freie Radikale können dabei nicht nur durch eine ungesunde Ernährung und den häufigen Konsum von Nikotin, Fast Food und Alkohol entstehen – sie sollen auch das Ergebnis einer starken körperlichen Belastung sein, was zum Beispiel nach einem intensiven Training der Fall ist.

Hier kommen die Antioxidantien ins Spiel: Sie sollen die freien Radikale neutralisieren können, wobei der Körper nicht in der Lage ist, Antioxidantien selbst bilden zu können. Leider ist die Wirkung von Antioxidantien immer noch nicht hinreichend belegt, jedoch hat man herausgefunden, dass die Algen, die den Wirkstoff enthalten, auch unter schwierigen Bedingungen überleben können. Indem sie ihren Stoffwechsel herunterfahren und sich rot färben, sollen sie über einen längeren Zeitraum ohne Nahrung überleben können. Leider lassen sich diese Beobachtungen nicht auf den Menschen übertragen.

Astaxanthin wird übrigens eine weitere positive Eigenschaft zugesprochen: Angeblich soll die Substanz die Blut-Hirn-Schranke problemlos überwinden und somit auch direkt im Gehirn zum Schutz vor freien Radikalen beitragen können. Darüber hinaus soll Astaxanthin in den Augen vorkommen und die Sehkraft verbessern können.

Wie kann Astaxanthin wirken?

Wie du bereits weißt, werden dem Wirkstoff Astaxanthin viele positive Wirkungen auf den Körper und das Wohlbefinden zugesprochen. Nachfolgend zeigen wir dir, welche Wirkungen Astaxanthin haben kann.

1. Astaxanthin zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit

Eine für Sportler interessante Eigenschaft von Astaxanthin ist, dass der Wirkstoff die Leistungsfähigkeit steigern kann. Man geht davon aus, dass Astaxanthin nicht nur Müdigkeit und Erschöpfungszuständen entgegenwirken, sondern auch Muskelkater und Gelenkproblemen vorbeugen kann. Je höher die Belastung ist, desto höher soll auch die Zufuhr von Astaxanthin sein, um eine signifikante Wirkung erzielen zu können.

2. Astaxanthin zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit

Forscher gehen davon aus, dass Astaxanthin auch auf kognitiver Ebene wirken kann, indem die Substanz womöglich zu einer besseren Kommunikation zwischen den Nervenzellen beitragen kann. Außerdem soll Astaxanthin die Nervenzellen vor abbauenden Prozessen bewahren können.

3. Astaxanthin zur Linderung von Entzündungen

Astaxanthin wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, indem es die Ausschüttung der auslösenden Botenstoffe dämpfen soll. Einige Experten sprechen dem Wirkstoff eine mit Cortison vergleichbare Wirkung zu.

4. Astaxanthin als Sonnenschutz

Angeblich soll Astaxanthin sowohl die Haut als auch die Augen vor UV-Strahlen schützen können, die für Haut- und Augenerkrankungen verantwortlich gemacht werden.

5. Astaxanthin und Diabetes

Typ-2-Diabetes geht mit einer nachlassenden Funktion der Bauchspeicheldrüse einher, deren Zellen durch den hohen Blutzuckerspiegel zunehmend unter Stress geraten sollen. Dieser chronische Stresszustand soll auch als Ursache von Nierenfunktionsstörungen infrage kommen, die im weiteren Verlauf der Erkrankung auftreten können. Hier soll angeblich Astaxanthin ansetzen können, indem der Wirkstoff zu einem Schutz der Zellen beitragen kann.

6. Astaxanthin bei Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Astaxanthin soll angeblich gleich mehrere Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben. Einerseits soll der Wirkstoff zu einer Senkung des Blutdrucks beitragen können, indem er die Blutgefäße weitet. Andererseits soll er sich auch positiv auf das Herz auswirken können, indem er die Gefäße vor Gefäßablagerungen schützen kann, die zu einer Thrombose führen können.

7. Astaxanthin für die Regeneration

Gerade für Sportler soll Astaxanthin einen weiteren Vorteil haben: Der Wirkstoff soll zu einer besseren Regeneration beitragen und nach einem besonders intensiven Training einem Muskelkater vorbeugen können.

Wie wird Astaxanthin gewonnen?

Eine der besten Quellen für Astaxanthin ist Lachs, jedoch kann der Wirkstoff auch durch die Zufuhr eines Nahrungsergänzungsmittels eingenommen werden. Der in Nahrungsergänzungsmitteln enthaltene Wirkstoff wird allgemein aus Mikroalgen oder Krillöl gewonnen, es soll allerdings auch die Möglichkeit bestehen, ihn aus Hefepilzen herzustellen.

Welche Dosierung gibt es für Astaxanthin?

Astaxanthin ist zwar in Lachs enthalten, jedoch müsste man davon eine sehr große Menge verzehren, um eine mit Krillöl oder Algen vergleichbare Dosierung zu erhalten. Aus diesem Grund können Nahrungsergänzungsmittel mit Astaxanthin oft die bessere Wahl sein, um sich mit dem Wirkstoff zu versorgen.

Je nach Produkt und Hersteller kann die Dosierung von Astaxanthin variieren, jedoch soll ein Bereich zwischen 4 und 15 mg Astaxanthin optimal sein. Meinungen zufolge soll der Wirkstoff auch über einen längeren Zeitraum problemlos eingenommen werden können, jedoch kann der Bedarf an Astaxanthin von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

Gibt es Nebenwirkungen?

Meinungen zufolge soll es auch bei einer längeren Einnahme keine auffälligen Nebenwirkungen geben – vorausgesetzt, die Einnahmeempfehlungen des Herstellers werden eingehalten. Gelegentlich ist eine leichte orangefarbene Färbung von Handinnenflächen und Fußsohlen zu beobachten, die durch eine Einlagerung in den Hautzellen zustande kommen kann.

Fazit

Astaxanthin ist als Nahrungsergänzungsmittel zwar noch relativ unbekannt, jedoch gibt es schon viele Menschen, die den Wirkstoff als Nahrungsergänzung einnehmen. Er soll sich auf das Herz-Kreislauf-System und den Blutdruck positiv auswirken und zu einer Steigerung der kognitiven und körperlichen Leistungsfähigkeit beitragen können. Außerdem soll er die Regeneration der Muskeln nach einem anstrengenden Workout verbessern können.