Teilwiederholungen

Eine relativ einfache Technik zur Intensitätssteigerung sind die sog. Teilwiederholungen, manchmal auch als „burns“ bezeichnet. Dabei werden nach dem Muskelversagen, wenn keine vollständige Wiederholung mehr möglich ist, weitere Wiederholungen über einen Teil des Bewegungsradius ausgeführt.

Fortgeschrittenen Kraftsportlern gelingt es häufig, die Bewegungen zunächst noch über drei Viertel des Bewegungsradius auszuführen, dann – mit fortschreitender Erschöpfung – noch über die Hälfte, ein Viertel usw. Man spricht deshalb auch von halben Wiederholungen, viertel Wiederholungen etc.
Es sind somit noch bis zu 10 weitere Teilwiederholungen möglich. Es ist von Übung zu Übung ganz unterschiedlich ob diese Art der Technik zu Beginn oder zum Ende der Übung zum Einsatz kommt. Diese Technik ist ein Teil der HIT - Intensivierungstechniken zu denen noch die nachfolgenden Techniken gehören:

Intensivwiederholungen
Darunter versteht man sogenannte erzwungene Wiederholungen, bei denen nach dem Eintreten des Muskelversagens eine helfende Person gerade so viel Hilfe zur Verfügung stellt, sodass der Trainierende noch einige zusätzliche Wiederholungen ausführen kann.

Negative Wiederholungen:
Der Ablauf einer jeden Übung setzt sich aus zwei Phasen zusammen: der positiven
( konzentrischen ) und der negativen ( exzentrischen ) Phase. Wird in der ersten positiven Phase während der Bewegung ein Muskelversagen erreicht, wird mit dem exakt identischen Gewicht nur noch der zweite Phasenteil, also der exzentrische Ablauf der Bewegung ausgeführt. 

Weitere Bestandteile der HIT Intensivierungstechniken sind: Reduktions - oder Dropsätze, Supersätze, Vorermüdung, Hochintensives Intervalltraining und 21er Sätze.

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