Ammoniak

Ammoniak entsteht durch den Abbau von Eiweißen bzw. Proteinen in sämtlichen Organen des menschlichen Körpers. In der Leber verarbeitet der Körper Ammoniak dann zu Harnstoff, welcher letztendlich über die Nieren in Form von Urin aus dem Körper ausgeschieden wird.
Man kann den Ammoniakgehalt im Rahmen einer spezifischen Untersuchung der Leberleistung genau bestimmen. Der normale, nicht giftige Spiegel von Ammoniak im Körper liegt im sog. peripheren Blut bei 30 µmol/l. Überwiegend wird es in den Organen Nieren und Darm und in der Muskulatur gebildet. Die Aminosäure Glutamin wird im Dünndarm zu Ammoniak abgebaut. Auch im Kolon, - auch Grimmdarm genannt
(mittlerer Abschnitt des Dickdarms), wird beim Protein -und Harnstoffabbau Ammoniak gebildet. In den menschlichen Muskeln bildet sich ebenfalls Ammoniak und zwar immer proportional im Verhältnis zu der geleisteten Arbeit. Das bedeutet also, je mehr Muskelarbeit, - umso mehr Ammoniak. Die Entgiftung des Stoffs erfolgt in der Regel in der Leber direkt. Die Leber ist maßgeblich an Umwandlungsreaktionen von schädlichen und unnützen Stoffen beteiligt. Die Ammoniakentgiftung gehört sogar zu einer der wichtigsten Funktionen des Organs. Insbesondere das menschliche Gehirn reagiert sehr empfindlich auferhöhte Ammoniakwerte im Körper. Dies kann sich zum Beispiel durch Müdigkeit und Abgeschlagenheit äußern. 

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