Cellulite

Cellulite wird im Volksmund auch oftmals als Orangenhaut bezeichnet, denn die betroffenen Hautareale ähneln durch die Dellenbildung dem Aussehen einer Orange. Von Cellulite betroffene Bereiche sind sehr häufig das Gesäß, die Hüften, die Oberschenkel und die Oberarme. Aufgrund einer unterschiedlichen Struktur des Bindegewebes von Mann und Frau, sind Frauen vorwiegend von Orangenhaut betroffen. Unter einem Bindegewebe versteht man einen zusammenfassenden Begriff für unterschiedliche Gewebetypen. Bindegewebe hat eine “Binde-Funktion”, das Gewebe hält Organformen aufrecht, speichert Wasser, hat außerdem eine wichtige Schutzfunktion. Leider werden im Laufe ihres Lebens 80 - 90 % der Frauen von Orangenhaut betroffen und viele sogar schon in jungen Jahren, oft auch in Folge von Übergewicht und einem schwachen Bindegewebe. Das Wort Cellulite kommt ursprünglich aus dem Englischen aus einer Zeit zum Ende der 60er Jahre. Das Fettgewebe einer Frau liegt hauptsächlich unmittelbar unter der Haut, steppdeckenähnlich mit Fettläppchen, welche im Rahmen des weiblichen Zyklusses mal an und mal abschwellen. In Folge dieser Erscheinung werden die Kollagenbänder sichtbar, was also teilweise hormonell bedingt ist. Trotz des teilweise großen Leidensdrucks der betroffen Frauen spricht man nicht von einem medizinischen Problem, sondern von einem rein ästhetischen.

Man kann die Ausgeprägtheit in drei Stufen unterteilen:

1. Stufe    es entstehen beim sogenannten Kneiftest sichtbare Dellen
2. Stufe    die Dellen sind im Stehen sichtbar, - jedoch nicht im Liegen
3. Stufe    auch im Liegen sind die Dellen sichtbar