Taurin

Die organische Säure Taurin wird auch als 2 - Aminoethan bezeichnet, -  mit einer Aminosäure und enthält außerdem eine Sulfonsäuregruppe.
Diese kann selbstständig keine Peptide bilden. Aus diesem Grund ist Taurin eine Aminosulfonsäure, Es entsteht als Abbauprodukt der Aminosäuren Methionin und Cystein 
( selbst keine Aminosäure ), Taurin enthält keine Carboxygruppe.
Die Chemiker Leopold Gmelin und Friedrich Tiedemann haben Taurin erstmals 1827 aus der Galle von Ochsen isolieren können und unter dem Namen Gallen - Asparagin gekennzeichent.
In der Galle liegt es als Taurocholsäure vor. Der Begriff Taurin stammt von dem lateinischen Namen für Stiergalle ( Fel tauri ) beziehungsweise vom griechischen Wort für Stier ( taurus ) ab.
Die farblose und kristalline Substanz zersetzt sich ab einer Temperatur von 300 °C und schmilzt ab 328 °C. Die Wasserlöslichkeit ist mit ca. 100 Gramm pro Liter Wasser gut. Diese Eigenschaft und der hohe Schmelzpunkt lassen sich durch die Bildung des Zwitterions ( ähnlich wie bei Aminosäuren ) erklären. Der Erwachsene ist in der Lage, Taurin eigenständig herzustellen. Es wird aus der Aminosäure Cystein hergestellt. Dazu wir Cystein zu Taurin in mehreren Teilschritten unter NAD+ - und Sauerstoffverbrauch oxidiert.
Eine externe Zufuhr an Taurin ist also in der Regel nicht notwendig. Die Bildung am Tag in einem gesunden menschlichen Körper beläuft sich auf etwa 0,4 bis 1 Gramm Taurin je Kilogramm Körpergewicht. Die Vorkommen des Taurins sind in Blut, Herz, Gehirn und in den Muskeln. Eine weitere Möglichkeit der Taurinentstehung ist durch den Abbau von Coenzym A mittels Decarboxylierung von Cysteamin. 

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