Regeneration im Bodybuilding

Wie wichtig ist Regeneration?

Christian Engel
Autor: Christian Engel
Liz. Coach für Training und Ernährung
aktualisiert am: 08.11.2021

Warum du dich nach dem Training erholen solltest

Die Regeneration im Bodybuilding kommt leider oft zu kurz. Dabei spielt sie für die Performance eine große Rolle. Wir zeigen dir, wie du richtig regenerierst.

Warum ist die Regeneration im Bodybuilding so wichtig?

Wer einmal bis an die Grenze seiner körperlichen Belastbarkeit trainiert hat, weiß, wie sich der Körper nach einem anstrengenden Training anfühlt. Du fühlst dich müde, ausgepowert und bist kaum in der Lage, das Handtuch nach dem Duschen zu halten, geschweige denn zu essen oder zu trinken. Am nächsten Tag ebenso Vollgas zu geben, scheint in dieser Situation vollkommen unmöglich zu sein. Dabei hast du dich noch vor ein paar Tagen so gut gefühlt. Du warst voller Energie, konntest im Training alles geben und warst am nächsten Tag wieder fit für das nächste Workout.

Fakt ist: Viele Athleten trainieren auf hohem Niveau, um ihren Körper in Form zu bringen, beziehungsweise die erreichte Form zu halten, jedoch spielt die Regeneration im Bodybuilding oft eine untergeordnete Rolle. Meistens machen sich Leistungseinbußen erst schleichend bemerkbar, jedoch kann es auch zu einem plötzlichen Leistungseinbruch kommen. Ohne ausreichende Regeneration im Bodybuilding geht es mit deiner körperlichen Performance stetig bergab, auch wenn du dir mental noch so viel vorgenommen hast. Die Muskeln und dein Körper wollen einfach nicht mehr.

In diesem Artikel geht es deshalb darum, dir die Bedeutung der Regeneration im Bodybuilding aufzuzeigen.

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Wann kommt die Regeneration im Bodybuilding zu kurz?

Wer über die Maßen trainiert und die Regeneration im Bodybuilding außer Acht lässt, wird kurz- oder langfristig die Quittung dafür bekommen. Der Körper ist nämlich keine Maschine, die ununterbrochen laufen kann. Aus diesem Grund darf das Training niemals ohne die nötige Erholung stattfinden. Dabei sollte die Regeneration im Bodybuilding stets an die vorherige Belastung angepasst werden, was bedeutet, dass du dich nach einer höheren Belastung auch etwas länger erholen solltest.

Glücklicherweise gibt es einige Symptome, die auf eine fehlende Regeneration im Bodybuilding hindeuten können, sodass du, wenn du auf deinen Körper hörst, genau weißt, wann du etwas kürzer treten und die Regeneration im Bodybuilding etwas ernster nehmen solltest. Tust du dies nicht, kann eine fehlende Regeneration im Bodybuilding zum Übertraining führen, das dich zwangsläufig zu einer Pause zwingt.

Die Symptome einer fehlenden Regeneration im Bodybuilding können äußerst vielfältig sein und entweder plötzlich oder schleichend einsetzen. Oft werden die Symptome von einer allgemeinen Trainingsunlust begleitet, weshalb Athleten häufig das Gefühl haben, sich durch das Training quälen zu müssen. Kurz: Dir geht buchstäblich die Freude am Sport verloren. Und was passiert auf körperlicher Ebene?

Hier können die Krankheitszeichen ziemlich unterschiedlich ausfallen. Oft treten mehrere Symptome gleichzeitig auf, was ein deutliches Indiz ist, dass die Regeneration im Bodybuilding definitiv zu kurz kommt.

Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • andauernder Muskelkater
  • weniger Appetit oder Heißhunger auf Süßes
  • hoher Ruhepuls
  • Schmerzen
  • erhöhte Anfälligkeit für Verletzungen

Sobald mindestens 2 der hier eben genannten Symptome auf dich zutreffen, solltest du hellhörig werden.

Warum solltest du die Regeneration im Bodybuilding ernst nehmen?

Da die Regeneration im Bodybuilding einen direkten Einfluss auf deine körperliche Leistungsfähigkeit haben kann, solltest du darauf auf keinen Fall verzichten. Die Regeneration spielt übrigens nicht nur im Bodybuilding, sondern auch in jeder anderen Sportart eine große Rolle.

Leider messen viele Athleten der Regeneration im Bodybuilding auch heute noch zu wenig Beachtung bei. Dabei wachsen die Muskeln nicht nur während des Trainings, sondern auch in der anschließenden Ruhephase. Das Training ist lediglich dazu da, die für den Muskelaufbau notwendigen Reize zu setzen. Diese sollten stets so hoch sein, dass die Muskeln zur Anpassung gezwungen werden, um leistungsfähiger zu werden und im nächsten Training auf die bevorstehende Belastung besser vorbereitet zu sein. Diesen Vorgang nennt man Superkompensation.

Sie dient übrigens nicht nur der besseren Anpassung an die Belastung – Regeneration im Bodybuilding bedeutet auch,

  • den Gelenken,
  • Sehnen und Bändern,
  • dem Herz-Kreislauf-System und
  • Nervensystem

eine Auszeit von dem Trainingsstress zu gönnen. Überdies braucht der Körper die Erholung, um die im Training entstandenen Stoffwechselprodukte abtransportieren zu können.

Fällt die Regeneration im Bodybuilding allerdings zu kurz aus, kann sich dies auf die eben genannten Bereiche auswirken, weshalb es auf körperlicher oder kognitiver Ebene zu Einschränkungen kommen kann. Umso wichtiger ist es, dem Körper eine angemessene Regeneration im Bodybuilding zu gönnen. Zusätzlich kann eine gesunde und an die Belastung angepasste Ernährung – kombiniert mit Nahrungsergänzungsmitteln – zu einer besseren Regeneration im Bodybuilding beitragen.

Regeneration im Bodybuilding richtig angehen

Nachfolgend zeigen wir dir, wie du Training und Regeneration im Bodybuilding perfekt in Einklang bringen kannst, damit du dir deine Leistungsfähigkeit bewahren und kontinuierlich Fortschritte im Training erzielen kannst. Die Erholung kann dabei sowohl aktiv als auch passiv gestaltet werden.

Aktiv bedeutet, dass du die Erholung mit bestimmten Aktivitäten, wie zum Beispiel dem Cool-down oder speziellen Dehnungen, verbessern kannst. Passive Regeneration im Bodybuilding findet hingegen ohne eigene Aktivität statt, beispielsweise bei einer entspannenden Massage, in der Sauna oder auf dem Sofa. Nachfolgend stellen wir dir die besten Methoden für eine bessere Regeneration im Bodybuilding vor.

Regenerationsmaßnahmen im Überblick

  • Cool Down
  • Dehnen
  • Aktive Regeneration durch Bewegung
  • Regeneration und Stoffwechsel anregen durch Sauna & Wechselduschen
  • Entspannung und Erholung
  • Ausreichend und erholsamer Schlaf
  • Gesunde Ernährung
  • Gezielte Nahrungsergänzungen

Bessere Regeneration im Bodybuilding durch Cool-down

Das Cool-down, besser bekannt als das Abwärmen, sollte im Training eine feste Größe sein, um die Regeneration im Bodybuilding langsam einzuleiten. Du musst dir deinen Körper wie einen Motor in deinem Auto vorstellen, der eine Stunde (oder länger) auf Hochtouren läuft. Anstatt den Motor einfach bei voller Fahrt auszuschalten, drosselst du ihn und bringst den Wagen langsam zum Stehen. Ebenso verhält es sich im Training.

Genauso wie das Warm-up – die Vorbereitung auf das Training – sollte auch das Cool-down ein wesentlicher Faktor des Trainings sein, um das Workout langsam ausklingen zu lassen. 5 bis 10 Minuten reichen bereits aus, damit der Körper sich von den Strapazen erholen kann. Um die Regeneration im Bodybuilding einzuleiten, sollte das Cool-down stets mit leichter bis mittlerer Intensität absolviert werden, um die Muskeln, den Stoffwechsel und das Nervensystem zu entlasten und den Herzschlag zur Ruhe zu bringen. Immerhin werden das Nerven- und Herz-Kreislauf-System während des Trainings über die Maßen belastet.

Dank der moderaten Belastung kann der Körper an diesem Punkt bereits mit der Ausleitung von Stoffwechselprodukten (Laktat) beginnen. Ein weiterer positiver Effekt ist die verbesserte Sauerstoffzufuhr. Nicht zu vergessen die positive Wirkung auf die Psyche, da ein effektives Training eine gute Konzentration und einen besseren Fokus voraussetzt. Viele Sportler lassen das Training während der Regeneration im Bodybuilding noch einmal Revue passieren. Auf diese Weise wissen sie genau, was sie im nächsten Training besser machen können.

Bessere Regeneration im Bodybuilding mit Dehnungen

Dehnübungen für BodyuilderDehnen im Bodybuilding - Mit Tipps und Übungen

Dehnungen sind das A und O für eine bessere Regeneration im Bodybuilding. Es gibt viele Meinungen, die die Dehnung vor dem Training empfehlen, jedoch sprechen auch einige Argumente dagegen, da sie zu einer gesteigerten Beweglichkeit der Gelenke und der gelenkigen Strukturen und einer Steigerung des Risikos für Verletzungen führen kann. Außerdem sollen Dehnübungen vor dem Training die Leistungsfähigkeit herabsetzen. Aus diesem Grund sprechen sich einige Experten gegen Dehnungen vor dem Training aus und empfehlen sie vielmehr nach dem Training.

Besser ist, die Dehnübungen nach dem Training zu absolvieren, um zu einer besseren Regeneration im Bodybuilding beizutragen. Im Idealfall schließen die Dehnübungen nach dem Cool-down an, um die Spannung in den Muskeln herabzusetzen und die Regeneration im Bodybuilding einzuleiten. Die Dehnungen der jeweiligen Muskeln sollten dabei etwa 15 bis 20 Sekunden gehalten werden, wobei sie auch auf bis zu 30 Sekunden gesteigert werden können. Die Dehnung sollte dabei langsam gesteigert werden, um den Zug auf den Muskel deutlich zu spüren. Dabei sollten Sportler äußerst behutsam vorgehen, da sich ein zu starker Zug zu Beginn der Dehnung nachteilig auf die Muskulatur auswirken kann.

Bessere Regeneration im Bodybuilding durch Bewegung

Die aktive Regeneration kann im Bodybuilding ein wesentlicher Bestandteil einer besseren Erholung sein. Aktiv bedeutet, sich an den freien Tagen zwischen den Trainingseinheiten locker zu bewegen, um die Ausleitung von Stoffwechselprodukten (Laktat) anzuregen und die Regeneration in Gang zu setzen. Wichtig ist dabei, sich nur bei leichter Intensität zu bewegen, um den Körper während der Regeneration nicht unnötig zu belasten. Hier bieten sich leichte Aktivitäten, vorzugsweise an frischer Luft, an, wie zum Beispiel erholsame Spaziergänge, leichte Wanderungen und Nordic Walking.

Bessere Regeneration im Bodybuilding durch Sauna

Saunagänge sind nach dem Training äußerst beliebt, um die Muskeln zu entspannen und einen wichtigen Beitrag für die Regeneration im Bodybuilding zu leisten. Die Wärme tut sowohl den Muskeln als auch der Psyche gut. Experten sehen den positiven Effekt in der Mehrdurchblutung: Durch die Wärme kommt es nämlich zu einer Weitung der Blutgefäße, wodurch wiederum mehr Blut und somit auch mehr Nährstoffe und Sauerstoff durch den Körper transportiert werden können. Gleichzeitig können die durch das Training entstandenen Abfallstoffe abtransportiert werden. Dies wiederum kann zu einer besseren Regeneration beitragen.

Durch den anschließenden Kältereiz ziehen sich die Blutgefäße wieder zusammen, was wiederum zu einer besseren und schnelleren Durchblutung führen kann. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Muskeln sich dank der Wärme sowohl besser als auch schneller entspannen können, weshalb ein Saunagang nach dem Training ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Regeneration im Bodybuilding sein kann.

Regeneration im Bodybuilding mit Wechselduschen

Regeneration durch Wechselduschen
Regeneration verbessern durch Wechselduschen

Wechselduschen ist eine der besten Möglichkeiten, um nach einem besonders anstrengenden Workout zu regenerieren, beziehungsweise die Regeneration einzuleiten. Früher war das Wechselduschen noch von großer Bedeutung – vor allem für die natürliche Stärkung des Immunsystems und zur Vorbeugung von Erkrankungen. Beim Wechselduschen duschst du deinen Körper zuerst mit warmem Wasser ab, bevor du dich mit kaltem Wasser abbraust.

Ähnlich wie bei einem Saunagang kann der plötzliche Wechsel aus warmer und kalter Anwendung die Ausleitung von Stoffwechselprodukten beschleunigen. Des Weiteren können Wechselduschen zu einer Stärkung der körperlichen Abwehr beitragen. Dies könnte nicht nur für Sportler, sondern grundsätzlich für jeden Menschen interessant sein, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern und das Training nicht wegen eines Infekts unterbrechen und dadurch Leistungseinbußen in Kauf nehmen zu müssen.

Das Wechselduschen sollte dabei grundsätzlich langsam angegangen werden, um den Kreislauf nicht zu überlasten. Empfehlenswert ist, sich nicht mit dem ganzen Körper unter die kalte Dusche zu stellen, sondern bei der Kälteanwendung schrittweise vorzugehen, indem zum Beispiel erst die Beine und Arme (immer beginnend bei den Füßen und Händen), gefolgt vom Oberkörper (möglichst entfernt vom Herzen) abgebraust werden.

Regeneration im Bodybuilding mit Entspannung

Um den Körper und Geist nach dem Training zur Ruhe zu bringen, hat eine gezielte Entspannung sich am besten bewährt. Wer die Gelegenheit hat, sich nach dem Training für 10 oder 20 Minuten eine kurze Auszeit zu nehmen, sollte dies unbedingt tun. Die Entspannung muss übrigens nicht unbedingt im Fitnessstudio stattfinden – du kannst dich auch bequem zu Hause entspannen, wenn du nach dem Workout gleich heimfährst.

Empfehlenswert ist, sich dafür auf eine weiche Unterlage zu legen. Die Unterschenkel können für einen besseren Kontakt mit dem Boden (förderlich für die Wirbelsäule) auf einem gepolsterten Stuhl abgelegt werden, wobei Knie und Hüfte einen rechten Winkel bilden sollten. Für eine bessere Entspannung solltest du dich dabei auf deinen Atem konzentrieren, zur Ruhe kommen und die Gedanken ziehen lassen. Alternativ kannst du auch dein Training Revue passieren lassen und jeden Muskel nachspüren, den du an diesem Trainingstag trainiert hast.

Regeneration im Bodybuilding mit einem gesunden Schlaf

Viele Menschen leiden heutzutage unter Schlafstörungen – oft hervorgerufen durch

  • Stress,
  • eine ungesunde Ernährung oder
  • einen veränderten Tag-Nacht-Rhythmus (Schichtarbeiter).

Dabei kann der Schlaf einen großen Beitrag für die Regeneration im Bodybuilding leisten – immerhin finden die meisten Reparaturprozesse, wie die Bildung von neuen Zellen und die Reparatur von Muskelzellen, im Schlaf statt. Kommt der Schlaf auf Dauer zu kurz, kann nicht nur die kognitive Leistungsfähigkeit darunter leiden – auch kann sich die fehlende Regeneration auf körperlicher Ebene bemerkbar machen. Oft leiden Betroffene unter Konzentrationsstörungen und einer nachlassenden Merkfähigkeit, daneben können sich Müdigkeit, Kopfschmerzen und Antriebslosigkeit einstellen.

Verbesserter Schlaf

Diese Symptome können sich sowohl auf das Training als auch auf deinen Alltag negativ auswirken, weshalb jeder Sportler dem Thema Schlaf etwas mehr Beachtung schenken sollte. Wichtig ist vor allem, ausreichend zu schlafen, damit die Regeneration im Bodybuilding nicht zu kurz kommt. Erwachsene brauchen im Schnitt 7 bis 8 Stunden Schlaf, um ausreichend regenerieren zu können, allerdings kommen manche Menschen auch mit weniger Schlaf zurecht.

Kaum jemand weiß, dass die Hormonbildung dabei eine große Rolle spielt. Wichtig ist vor allem der Ausgleich zwischen den beiden Hormonen Cortisol und Melatonin – zwei Hormone, die für den Tag-Nacht-Rhythmus von großer Bedeutung sind. Ein regelmäßiger Schlafrhythmus (regelmäßige Schlafenszeiten) kann zum Beispiel wesentlich zu einem gesunden Schlaf beitragen. Doch: Was passiert eigentlich im Schlaf und warum wird ihm eine so wichtige Rolle bei der Regeneration im Bodybuilding zugeschrieben?

Wie bereits erwähnt, laufen im Schlaf zahlreiche Reparaturprozesse ab, daneben dient er der allgemeinen Erholung von den im Training gesetzten Reizen. Dies betrifft vor allem

  • die Muskulatur (insbesondere der Muskelaufbau durch die Proteinsynthese),
  • die Gelenke (inklusive Sehnen und Bänder)
  • die Wirbelsäule mit ihren Bandscheiben,
  • das Gehirn (Ausschüttung von Hormonen),
  • das Herz-Kreislauf-System (Senkung von Blutdruck und Puls)

Nicht zu vergessen die psychische Ebene, die sich durch einen gesunden Schlaf ebenso positiv beeinflussen lässt, um zum Beispiel Stress zu lindern, beziehungsweise vorzubeugen. Regelmäßige Schlafenszeiten sind, wie bereits angesprochen, eine Möglichkeit, um zu einem gesunden Schlaf beizutragen. Dabei solltest du im Schlafzimmer für eine ruhige, kühle und vor Sonnenlicht geschützte Atmosphäre sorgen. Künstliche UV-Quellen, wie zum Beispiel Smartphones und Laptops, solltest du dabei unbedingt aus dem Schlafzimmer verbannen, da sie die Ausschüttung von Cortisol anregen können. Das Stresshormon wird eigentlich in den Morgenstunden gebildet, um uns wach zu machen.

Schlaffördernd können hingegen

  • das Lesen eines Buches (nichts Spannendes),
  • schlaffördernde Tees (Lavendel, Kamille, Hopfen, Passionsblume, Melisse),/li>
  • leichte Bewegung am Abend (kein intensives Training!)
  • Meditation, Entspannung, Yoga
  • die Einnahme von Melatonin,

sein.

Regeneration im Bodybuilding mit Ernährung

Die Ernährung spielt für die Regeneration die größte Rolle, um dem Körper alle wichtigen Nährstoffe, die er für eine optimale Erholung braucht, zur Verfügung zu stellen. Für Laien ist es oft sehr schwer, die richtigen Nährstoffe zum richtigen Zeitpunkt einzunehmen, weshalb sie sich bei der Auswahl der Lebensmittel und der Zusammenstellung des Ernährungsplanes professionelle Hilfe wünschen, beispielsweise durch einen erfahrenen Coach.

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In jedem Fall sollten Sportler auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten – insbesondere während des Trainings sowie nach dem Workout. 2 bis 3 Liter sind bei höheren sportlichen Belastungen ideal, wobei die Flüssigkeitszufuhr von mehreren Faktoren, wie zum Beispiel

  • dem Alter,
  • der Art des Trainings,
  • der Dauer des Workouts,
  • der Intensität und
  • der Jahreszeit

abhängig ist. Nachfolgend zeigen wir dir, auf welche Nährstoffe es nach dem Training ganz besonders ankommt, um die Regeneration im Bodybuilding zu verbessern.

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Eiweiß der Baustein für deine Muskulatur

Eiweiß ist einer der wichtigsten Nährstoffe, der gerade nach dem Training von großer Bedeutung ist. Hier gilt es, auf schnell verdauliche Proteine zu setzen, die der Körper leicht aufnehmen und schnell verwerten kann. Whey Protein ist diesbezüglich eines der besten Proteine, das durch eine biologische Wertigkeit von 104 eine hohe Bioverfügbarkeit besitzt. Im Vergleich: Ein Ei besitzt eine biologische Wertigkeit von 100.

Eiweiß wird vor allem für den Aufbau von neuen Zellen gebraucht – außerdem kann es zu einer besseren Regeneration im Bodybuilding beitragen, indem der Körper es für die Reparatur der im Training gesetzten Mikroverletzungen verwendet, was wiederum den Muskelaufbau verbessern kann. Whey Protein wird idealerweise als Shake eingenommen – am besten direkt bis 30 Minuten nach dem Training. Für den Shake brauchst du nur etwas Wasser oder (pflanzliche) Milch und einen Shaker, mit dem du den Shake ordentlich durchschütteln und sofort genießen kannst.

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Schnell verfügbare Kohlenhydrate

Ein weiterer Nährstoff, der nach dem Training von Bedeutung ist, sind Kohlenhydrate. Sie sollten für den Körper schnell verfügbar sein, um die durch das Training strapazierten Muskelglykogenspeicher wieder aufzufüllen. Neben reifen und süßen Früchten, wie zum Beispiel einer Banane oder Datteln, eignet sich Cluster Dextrin sehr gut, um trainingsbedingte Defizite auszugleichen und zu einer besseren Regeneration im Bodybuilding beizutragen.

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Creatin

Wenn es um eine bessere Regeneration im Bodybuilding geht, kann Creatin Monohydrat ein ebenso wichtiger Nährstoff sein. Immerhin wird Creatin als Brennstoff für eine optimale Muskelkontraktion gebraucht – vor allem bei erhöhten körperlichen Belastungen. Durch die Zufuhr von Creatin nach dem Training kann die Umwandlung von ADP in ATP – einen der wichtigsten körpereigenen Energielieferanten – noch schneller vonstatten gehen. Creatin wird entweder einzeln oder in Kombination mit anderen essenziellen Nährstoffen, wie zum Beispiel Eiweiß und Kohlenhydraten, eingenommen.

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Phosphatidylserin

Phosphatidylserin ist ein körpereigener Wirkstoff, der zum Beispiel in der Zellmembran des Gehirns enthalten ist. In erster Linie wird Phosphatidylserin eine bessere Wirkung bei der Signalübertragung der Nervenzellen zugeschrieben, weshalb man davon ausgeht, dass der Wirkstoff die kognitive Leistungsfähigkeit steigern kann, sobald er zusätzlich als Nahrungsergänzung eingenommen wird.

Überdies wird Phosphatidylserin eine weitere positive Eigenschaft zugeschrieben: Der Wirkstoff soll auch den Cortisol-Spiegel in Balance halten können. Das Stresshormon wird neben dem aufbauenden Hormon Testosteron vor allem nach dem Training vermehrt ausgeschüttet, was im Bodybuilding eher kontraproduktiv ist, da es eine katabole (abbauende) Wirkung besitzt. Ein hoher Cortisol-Spiegel könnte demzufolge den Muskelaufbau hemmen, beziehungsweise zu einem Abbau der Muskelmasse beitragen.

Durch die Einnahme von Phosphatidylserin nach dem Training soll sich der Cortisol-Spiegel senken lassen, sodass das Hormon Testosteron mit seiner anabolen Wirkung die Oberhand gewinnen kann.

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EAAs

Insbesondere während des Trainings sowie nach dem Workout ist der Körper auf eine höhere Eiweißzufuhr angewiesen. Neben Whey Protein kann die Proteinzufuhr auch durch die Einnahme von sogenannten EAAs – essenziellen Aminosäuren – gesteigert werden. Bestandteil der EAAs sind auch die verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs), die nicht nur zu einem besseren Muskelaufbau beitragen, sondern auch als Energielieferant dienen können.

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Glutamin

Ein weiterer Nährstoff, der vor allem nach dem Training empfohlen wird, ist Glutamin. Der Aminosäure wird eine besondere Wirkung in puncto Muskelaufbau zugeschrieben, da sie in der Muskulatur in einer höheren Konzentration vorkommt. Wird die Aminosäure in Form eines Nahrungsergänzungsmittels nach dem Training zugeführt, kann der Glutamin-Spiegel in der Muskulatur gesteigert werden, was wiederum den Muskelaufbau verbessern, beziehungsweise einem Muskelabbau vorbeugen kann.

Fazit: Regeneration im Bodybuilding wichtig für die Leistungsfähigkeit

Viele Sportler wollen ihre Leistungsfähigkeit im Training verbessern, jedoch kommt die Regeneration im Bodybuilding häufig zu kurz. Dabei spielt sie nicht nur für den Muskelaufbau, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. Sich nach dem Training ausreichend Ruhe zu gönnen, kann sich auf den gesamten Körper positiv auswirken und trägt überdies zur Vorbeugung von Übertraining bei.

Neben allgemeinen Maßnahmen, wie zum Beispiel Meditation, Sauna und Wechselduschen, kann die Regeneration auch durch die Ernährung und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, beispielsweise durch Whey Protein, EAAs, Glutamin und Creatin, unterstützt werden.