Vorteile von Kre-Alkalyn

Ist Kre-Alkalyn das bisher beste Kreatin auf dem Markt?
Vorteile von Kre-Alkalyn

Christian Engel
Autor: Christian Engel
Liz. Coach für Training und Ernährung
aktualisiert am: 17.07.2020

Ist Kre-Alkalyn das bisher beste Kreatin?

Kre-Alkalyn wird als das „bessere Kreatin“ angepriesen. Gegenüber Creatin soll Kre-Alkalyn tatsächlich viele Vorteile haben. Hier erfährst du, welche das sind.

Kreatin ist eines der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel für Sportler. Es kann die körperliche Leistungsfähigkeit bei kurzzeitigen Belastungen steigern, weshalb es vor allem zur Verbesserung des Muskelaufbaus zum Einsatz kommt. Neben Creatin Monohydrat gibt es jetzt ein neues Kreatin namens Kre-Alkalyn auf dem Markt, das hinsichtlich Wirksamkeit und Effektivität um Längen besser sein soll. Kre-Alkalyn – gepuffertes Kreatin – soll nämlich nicht nur weitaus effizienter, sondern auch verträglicher sein.

Was ist Kre-Alkalyn?

Bei Kre-Alkalyn handelt es sich um gepuffertes Kreatin, das aus Kreatin Monohydrat gewonnen wird. Der Vorteil von Kre-Alkalyn ist, dass es – im Gegensatz zum herkömmlichen Kreatin – einen hohen pH-Wert besitzt. Dieser hohe pH-Wert kommt durch die Zuhilfenahme eines Zusatzstoffes zustande, der das Kreatinpulver basisch macht.

Zu den am häufigsten verwendeten Zusatzstoffen gehört Natriumcarbonat, das dem Creatin Monohydrat während des Produktionsprozesses hinzugefügt wird. Während herkömmliches Kreatin im Körper zu Kreatinin zerfällt und somit zum größten Teil inaktiv wird, sobald es mit der Magensäure in Kontakt kommt, kann das gepufferte Kre-Alkalyn die Magensäure problemlos passieren.

Die basischen Inhaltsstoffe verhindern somit, dass das Kre-Alkalyn von der Magensäure unschädlich gemacht wird. Somit kann Kre-Alkalyn problemlos in die Blutbahn der Muskulatur gelangen und dort als Creatinphosphat gespeichert werden.

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Welche Wirkung hat Kre-Alkalyn?

Ein Körper braucht Energie, um leistungsfähig zu sein. Kohlenhydrate sind hier einer der besten Energielieferanten, der in Form von Glucose gespeichert wird. Normalerweise reichen diese Glykogenspeicher aus, um den Körper mit ausreichend Energie zu versorgen.

Wenn die Belastung jedoch besonders hoch ist, beispielsweise beim Training, muss der Körper auf andere Energiequellen zurückgreifen, um die Leistungsfähigkeit beibehalten zu können. Eine solche Energiequelle ist Adenosintriphosphat (ATP), das in den Muskeln gespeichert wird.

Die Speicherkapazität an ATP in den Muskeln ist jedoch begrenzt, sodass du die Leistung nur kurz aufrechterhalten kannst. Der Körper braucht also Nachschub – andernfalls droht ein plötzlicher Leistungseinbruch.

An dieser Stelle kommt Kre-Alkalyn ins Spiel: Es sorgt nämlich dafür, dass der Körper in relativ kurzer Zeit mehr ATP zur Verfügung stellen kann und somit auch mehr Energie für kurzzeitige Belastungen, wie zum Beispiel Sprints oder Krafttraining, zur Verfügung hat. Wird das Kre-Alkalyn über einen längeren Zeitraum eingenommen, ist der Anteil an ATP in den Muskeln auch längerfristig deutlich höher.

Auch ohne die Zufuhr von Kre-Alkalyn besitzt der Mensch einen gewissen Anteil an Kreatin im Körper. Das Kreatin wird in der Leber, Bauchspeicheldrüse und in den Nieren gebildet und zu 90 Prozent in der Skelettmuskulatur gespeichert. Außerdem kann Creatin zusätzlich über die Ernährung zugeführt werden. Es ist vor allem in tierischen Lebensmitteln, wie Fleisch und Fisch, zu finden.

Die zusätzliche Einnahme von Kre-Alkalyn erhöht den Kreatin-Spiegel im Körper, sodass in der Skelettmuskulatur auch deutlich mehr Kreatin gespeichert werden kann. Dies kann vor allem für Vegetarier und Veganer von Vorteil sein, die auf Fleisch und Fisch, die als Hauptlieferanten von Kreatin gelten, verzichten.

Welche Vorteile hat Kre-Alkalyn?

Gegenüber Kreatin Monohydrat hat Kre-Alkalyn viele Vorteile. Der größte Vorteil ist sicherlich, dass Kre-Alkalyn gepuffert ist und somit die Magensäure nahezu unversehrt passieren kann. Durch die Pufferung des Kre-Alkalyns kommt somit auch ein Großteil des Kreatins in den Muskelzellen an, sodass Sportlern auch mehr Energie zur Verfügung steht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du aufgrund der gepufferten Wirkung auch deutlich weniger Kre-Alkalyn brauchst, was sich wiederum positiv auf die Verträglichkeit und Wassereinlagerung auswirkt. Während viele Sportler bei der Einnahme von Kreatin Monohydrat zu

  • Wassereinlagerungen,
  • Verdauungsstörungen,
  • Blähungen,
  • Durchfall oder
  • Bauchschmerzen

neigen, sollen diese Nebenwirkungen bei der Einnahme von Kre-Alkalyn seltener auftreten.

Auch kann Kre-Alkalyn aufgrund der Tatsache, dass das Kreatin die Muskelzellen nahezu unversehrt erreicht und nicht in Kreatinin zerfällt, viel schneller wirken.

Vorteile von Kre-Alkalyn im Kraftsport und Bodybuilding

Für Kraftsportler und Bodybuilder ist Kre-Alkalyn besonders interessant, weil sie sich sowohl im Training als auch im Wettkampf sehr hohen Belastungen aussetzen. Kre-Alkalyn fördert die Leistungsfähigkeit bei kurzzeitigen, intensiven Belastungen, was indirekt den Muskelaufbau fördern kann.

Kre-Alkalyn kann die Leistungsfähigkeit gerade bei der Arbeit mit schweren Gewichten und kurzen Sätzen verbessern, weshalb das gepufferte Kreatin vorzugsweise in der Massephase eingenommen wird, um besser Muskeln aufbauen zu können. Aufgrund des hohen Gewichts ist die Belastung der Muskeln sehr hoch, weshalb sie deutlich mehr Energie benötigen.

In dieser Phase reicht der gespeicherte Anteil an Kreatin in den Muskelzellen nicht mehr aus. Da die Belastung der Muskeln aufgrund sich wiederholender schwerer Sätze enorm ist, kann der Körper das ATP nicht so schnell bereitstellen. Diese Energiebereitstellung kann durch die Einnahme von Kre-Alkalyn beschleunigt werden, sodass die Muskeln auch wesentlich mehr Kraft entwickeln können.

Durch die regelmäßige Einnahme von Kre-Alkalyn sind die Energiespeicher in den Muskeln stets aufgefüllt, was sich sowohl auf die körperliche Leistungsfähigkeit als auch auf den Muskelaufbau positiv auswirken kann.

Gut zu wissen: Kre-Alkalyn ist übrigens nicht nur eines der besten Nahrungsergänzungsmittel für Kraftsportler und Bodybuilder – es kann auch Schnellkraftsportlern, wie zum Beispiel Sprintern, zu neuer Kraft verhelfen.

Anders sieht es im Ausdauersport aus: Während man im Kraftsport und Bodybuilding eine sehr hohe Belastungsgrenze erreicht, ist die Belastung bei Ausdauersportlern eher gleich. Aus diesem Grund ist der Körper nicht gezwungen, zur Bereitstellung von Energie verstärkt auf Adenosintriphosphat zurückzugreifen.

Einnahme und Dosierung von Kre-Alkalyn

Die Einnahme von Kre-Alkalyn empfiehlt sich grundsätzlich in der Ladephase. Dabei wird Kre-Alkalyn häufig zyklisch eingenommen. Das heißt, dass die Einnahme von Kre-Alkalyn über einen Zeitraum von 4 bis 12 Wochen erfolgt, bevor eine vierwöchige Ruhepause anschließt. Viele Athleten nehmen Kre-Alkalyn auch dauerhaft ein, um die Energiebereitstellung in den Muskelzellen zu erhöhen.

Da das Kre-Alkalyn wesentlich besser vertragen wird, müssen Sportler auch nicht mit unangenehmen Nebenwirkungen rechnen. Eine Ladephase, wie sie bei der Einnahme von Kreatin Monohydrat üblich ist, entfällt ebenfalls, da das Kre-Alkalyn aufgrund seiner gepufferten Form sofort wirken kann.

Die Einnahmeempfehlungen variieren je nach Hersteller. Die empfohlene Einnahmemenge liegt zwischen 3 und 5 Gramm Kre-Alkalyn täglich. Kre-Alkalyn kann entweder in Form eines Pulvers oder als Kapseln eingenommen werden. Kapseln enthalten das Nahrungsergänzungsmittel bereits in dosierter Form, was die Einnahme von Kre-Alkalyn erheblich vereinfacht – gerade wenn man als Sportler viel unterwegs ist.

Viele Hersteller empfehlen, Kre-Alkalyn gleich nach dem Aufstehen einzunehmen, damit es die Muskelzellen dank seiner gepufferten Form schnellstmöglich erreicht. Alternativ kannst du Kre-Alkalyn auch gerne zwischen den Mahlzeiten einnehmen.

Was ist besser: Kre-Alkalyn oder Kreatin Monohydrat?

Grundsätzlich haben beide Nahrungsergänzungsmittel ihre Vorteile. Sowohl Creatin Monohydrat als auch Kre-Alkalyn können die Leistungsfähigkeit und einen damit verbundenen Muskelaufbau verbessern. Da das Kre-Alkalyn durch den Einfluss der Magensäure aufgrund der Pufferung nicht in Kreatinin zerfällt, ist – verglichen mit Creatin Monohydrat – oftmals eine geringere Einnahmemenge erforderlich, um eine gleichwertige Wirkung zu erzielen.

Gleichzeitig ist Kre-Alkalyn leider etwas teurer als Creatin Monohydrat, was die Entscheidung beim Kauf erschwert. Die hohe Effektivität und die bessere Verträglichkeit sprechen jedoch für eine Einnahme von Kre-Alkalyn.

Im Gegensatz zu Creatin Monohydrat kann Kre-Alkalyn auch ohne den Zusatz von Kohlenhydraten eingenommen werden. Während es bei Creatin Monohydrat üblich ist, das Nahrungsergänzungsmittel mit Fruchtsaft für eine verbesserte Resorption einzunehmen, kommt Kre-Alkalyn auch ohne Kohlenhydrate aus.

Übrigens: Die Einnahme von Kre-Alkalyn empfiehlt sich auch in der Definitionsphase, um ernährungsbedingte Erschöpfungszustände, wie sie durch eine verminderte Aufnahme von Kohlenhydraten entstehen können, zu minimieren.


Fazit

Kre-Alkalyn gehört zweifelsohne zu den besten Nahrungsergänzungsmitteln für Sportler. Aufgrund der Pufferung zeichnet sich Kre-Alkalyn durch eine verbesserte Wirkung aus, was Kraftsportlern, Bodybuildern und Sprintern gleichermaßen zugutekommt. Durch die verbesserte Aufnahme haben die Muskelzellen mehr Energie für kurzzeitige, intensive Belastungen zur Verfügung, was sich nicht nur auf die Kraft, sondern auch auf den Muskelaufbau positiv auswirken kann.