Buddha Bowls Rezepte

Buddha Bowl Rezeptideen
Buddha Bowl - Rezeptideen

Buddha Bowls liegen absolut im Trend. Die prall gefüllten Schüsseln werden mit vielen gesunden und nährstoffreichen Zutaten bestückt und sind zu jeder Tageszeit ein Festessen für Leib & Seele.

Aus diesem Grund hat dir Sportnahrung Engel die wichtigsten Infos rund um die Buddha Bowl zusammengestellt. Hier erfährst Du was Du für ein Grundrezept benötigst, wie Du Deine Bowl als Sportler für optimalen Muskelaufbau optimierst und erhältst viele leckere Rezeptideen.

Erfahre mehr über die Schüssel voller gesunder Zutaten

Christian Engel
Autor: Christian Engel
Liz. Coach für Training und Ernährung
aktualisiert am: 03.07.2020

Buddha Bowls sind ein aus den USA stammender Trend, der auch in der deutschen Küche angekommen ist. Die reichhaltigen Schüsseln, die nach einem bestimmten Konzept mit Salat, Gemüse, Kohlenhydraten, Proteinen und einem leckeren Topping gefüllt werden, können morgens, mittags und abends gegessen werden. Buddha Bowls machen einerseits satt und liefern andererseits viele gesunde Nährstoffe. Bei der Zusammenstellung der Zutaten kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen, da die Variationsmöglichkeiten nahezu grenzenlos sind.

Warum heißen sie Buddha Bowls?

Wer die prall gefüllten Schüsseln das erste Mal zu Gesicht bekommt, ahnt vermutlich, warum sie Buddha Bowls heißen. Viele denken augenblicklich an einen sitzenden Buddha mit dickem Bauch, der einen riesigen Appetit hat. Auch wenn die üppig anmutenden Bowls diesen Vergleich zulassen, steckt jedoch eine tiefere Bedeutung dahinter.

Wer im Internet recherchiert, stößt auf den Begriff „Ōryōki“, der aus dem Zen-Buddhismus stammt. Hierbei handelt es sich um eine meditative Form des Essens, indem die Mönche ihre Mahlzeiten stillschweigend einnehmen und gerade so viel essen, wie sie für ihren täglichen Nährstoffbedarf brauchen. Die Schüsseln sind natürlich deutlich kleiner als Buddha Bowls, um einen bewussten und maßvollen Genuss zu praktizieren und sich darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist.

Zwar lassen sich die Buddha Bowls heute nicht mehr mit der sparsameren Variante aus dem Zen-Buddhismus vergleichen, jedoch spiegeln sie den Kerngedanken damaliger Bowls dennoch wider, da sie ausschließlich mit gesunden Zutaten gefüllt werden. Der Spaß am Essen kommt dabei wahrlich nicht zu kurz, da du deine Schüsseln beliebig füllen und in vollen Zügen genießen kannst.

Wann kannst du Buddha Bowls essen?

Das Tolle an Buddha Bowls ist, dass du sie zu jeder Tageszeit essen kannst, sowohl zum Frühstück und Mittag als auch zum Abendessen. Natürlich kannst du dabei alles in die Schüsseln werfen, was du am liebsten magst. Frischer Salat bildet dabei immer die Grundlage. Hinzu kommen Gemüse, gesunde Proteine, Kohlenhydrate als Energielieferanten und gesunde Fette, die durch leckere Extras ergänzt werden können.

Wichtig ist dabei, dass die Zutaten naturbelassen sind und möglichst aus biologischem Anbau stammen. Am besten wählst du deine Zutaten nach den Jahreszeiten aus. So stellst du sicher, dass sie keine langen Transportwege hinter sich haben und relativ frisch sind. Die Zubereitung einer Buddha Bowl ist dann kinderleicht: Du musst die Zutaten nur mundgerecht zurechtschneiden, kochen, dünsten oder backen, bevor du deine frisch zubereitete Bowl zusammenstellen und sofort genießen kannst.

Die Zubereitung nimmt nur wenige Minuten in Anspruch – vor allem, wenn du die Zutaten in Meal-Prep-Dosen vorrätig hast und sie nur zusammenschmeißen musst. Und das Beste ist: Buddha Bowls lassen sich an deine persönliche Ernährung anpassen, ganz gleich, ob du vollwertig isst, Veganer oder Vegetarier bist oder eine Diät machst. Wenn du dich low carb ernährst, packst du einfach etwas mehr Proteine und weniger Kohlenhydrate in die Schüssel.

Für wen eignen sich Buddha Bowls?

Buddha Bowls eignen sich für jeden, der sich in der Küche kreativ austoben und bei der Zubereitung seiner Mahlzeiten nicht unbedingt viel Zeit einplanen möchte. In einem schnelllebigen Alltag, in dem die Zeit zum Kochen oft fehlt, suchen viele nach einer Alternative, die schnell zubereitet und gesund ist und natürlich gut schmeckt.

Aufgrund der Fülle an gesunden, meist rohen Zutaten und der hohen Nährstoffdichte eignen Buddha Bowls sich vor allem für Menschen, die einen modernen Lifestyle leben und gesundes Essen lieben. Einfach ein paar Zutaten in die Schüssel werfen, mit einem leckeren Topping krönen, fertig!

Was kommt in eine Buddha Bowl?

Buddha Bowls bestehen aus mehreren unterschiedlichen Zutaten. Diese lassen sich – je nach Saison und Ernährungsweise – beliebig variieren. Wenn du dich zum Beispiel vegan ernährst, stellst du dir eine Bowl aus pflanzlichen Zutaten zusammen. Statt Fleisch kannst du zum Beispiel Tofu oder Tempeh verwenden oder eine Bowl mit Hülsenfrüchten zubereiten.

Dasselbe gilt für eine Diät: Lass einfach die Fette oder Kohlenhydrate weg oder reduziere sie auf ein Minimum. Variiere das Grundrezept so, wie es für dich am besten passt. Wenn es bei dir in der Ernährung jedoch keine Einschränkungen gibt, setzt sich eine Buddha Bowl normalerweise aus den folgenden Zutaten zusammen:

  • Salat
  • Gemüse
  • Proteine
  • komplexe Kohlenhydrate
  • gesunde Fette
  • Extras

Wie viel du von den einzelnen Zutaten nimmst, kannst du selbst entscheiden und an deine Ernährung beliebig anpassen.

Gesunde und frische Zutaten dürfen in der Buddha Bowl nicht fehlen
Herzhafte Buddha Bowl aus frischen Zutaten

Welche Vorteile hat eine Buddha Bowl?

Gegenüber herkömmlichen Mahlzeiten haben Buddha Bowls viele Vorteile. Sie sind vollgestopft mit vielen gesunden Lebensmitteln, die wiederum reich an essenziellen Nährstoffen sind. Außerdem lassen sie sich im Handumdrehen zubereiten, wobei du immer wieder neue Zutaten wählen und ein neues Frühstück, Mittag oder Abendessen kreieren kannst. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit werden Buddha Bowls niemals langweilig. Welche Vorteile Buddha Bowls im Einzelnen bieten, verraten wir dir jetzt.

1. Buddha Bowls sind gesund

Buddha Bowls gehören definitiv zu den gesündesten Mahlzeiten, die du essen kannst. Allein schon wegen der Zusammenstellung der unterschiedlichen Zutaten, die die wichtigsten Bausteine, wie zum Beispiel Proteine, Kohlenhydrate und Fette, abdecken. Die komplexen Kohlenhydrate lassen den Insulinspiegel nur langsam ansteigen, während die enthaltenen Proteine Muskeln und Nerven versorgen und zur Regeneration beitragen können. Hinzu kommen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die zum Beispiel im Salat und Gemüse enthalten sind.

2. Buddha Bowls sind vielseitig

Wenn du öfter grübelst, was du zum Mittag oder Frühstück essen sollst, kannst du dir mit einer Buddha Bowl viel Arbeit sparen. Die Zubereitung einer Bowl ist ziemlich simpel und lässt sich an deine Ernährung und den Saisonkalender perfekt anpassen. Zum Frühstück kannst du zum Beispiel Haferflocken, frische Früchte, Nüsse und Quark in deine Bowl packen, während du zum Mittag frisches Sommer- oder Wintergemüse als Zutat hinzunehmen kannst.

3. Buddha Bowls sind schnell zubereitet

Du stehst nicht so gerne in der Küche und willst dich mit der Zubereitung deiner Mahlzeiten nicht allzu lange aufhalten? Dann sind Buddha Bowls genau das Richtige für dich. Zugegeben: Das Schnippeln der Zutaten dauert zwar etwas länger, jedoch kannst du anstelle von getrockneten Hülsenfrüchten auf Konserven zurückgreifen und Couscous oder Vollkornnudeln anstelle von Vollkornreis verwenden. Wenn du deine Bowls zudem mit Avocado garnierst, fällt die Zubereitung eines Dressings auch sehr einfach aus.

Willst du bei der Vorbereitung deiner Bowls noch mehr Zeit einsparen? Dann solltest du unbedingt das Meal Prepping nutzen. Such dir am besten einen Tag, an dem du etwas mehr Zeit hast und bereite von deinen Zutaten für die Bowl gleich etwas mehr zu. Was zu viel ist, verstaust du in Dosen im Kühl- oder Gefrierschrank. So hast du die Zutaten immer griffbereit und bist mit der Zubereitung deiner Buddha Bowl auch schneller fertig.

4. Buddha Bowls sehen appetitlich aus

Buddha Bowls schmecken nicht nur unglaublich lecker – sie sehen auch lecker aus. Wer sich schon mal ein paar Bilder im Internet angeschaut hat, weiß, wie appetitlich Buddha Bowls aussehen können. Die Zusammenstellung der Zutaten bringt ordentlich Farbe in die Schüssel und regt ganz nebenbei das Eiweißhormon Ghrelin an, das Einfluss auf unser Essverhalten nimmt.

5. Buddha Bowls als Resteverwertung

Für die Zubereitung deiner Buddha Bowls musst du nicht ausschließlich frische Zutaten nutzen. Du kannst auch das Essen vom Vortag nutzen und mit frischen Zutaten kombinieren. Auf diese Weise schmeißt du nichts weg und kreierst dir im Handumdrehen eine neue leckere Bowl.

Fazit

Buddha Bowls können gerade für Sportler eine willkommene Mahlzeit sein. Sie versorgen dich nämlich mit allem, was du für eine gesunde Ernährung brauchst. Neben Proteinen, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten enthalten die Bowls Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die wir für unsere tägliche Fitness und die Regeneration brauchen.

Buddha Bowls sind zudem einfach und schnell in der Zubereitung, machen optisch was her und lange satt. Wer sie einmal ausprobiert hat, wird ihre Einfachheit und ihre Vielseitigkeit zu schätzen wissen. Bei Sportnahrung Engel erfährst du, wie du die Buddha Bowls zubereiten kannst und welche Zubereitungsideen es gibt.