Natrium

Natrium ist ein chemisches Element, das sehr häufig vorkommt und zu der Gruppe Leichtmetalle gehört. 
Schon die Ägypter gewannen Natrium und Natriumverbindungen aus dem Meer und den Seen. Eine Natriumverbindung ist Kochsalz – ein Salz, das in jedem Haushalt verwendet wird. 
Das elementare Natrium wurde allerdings erst im Jahre 1807 von Humphry Davy gewonnen. Natrium wurde nicht erst in der Gegenwart erfunden, sondern schon in der Antike. Salz bindet Wasser – das ist Fakt. 
Diese Bindung von Wasser vollzieht sich auch im menschlichen Körper, was ein Grund dafür ist, dass mit Salz beim Kochen sparsam gewürzt werden sollte – besser ist es, auf Kräuter überzugehen, was insbesondere für Bodybuilder und Sportler wie z. B. Ringer, Gewichtheber und Boxer (die auf ihr Gewicht achten müssen) gilt. 

Der Normalbürger nimmt mit seiner Nahrung meistens oft zu viel Natrium auf. Bei sehr einseitiger Ernährung kann der Normalbedarf eines Erwachsenen schnell übertroffen werden. 
Der Sportler hat wohl keinen höheren Natriumbedarf, sollte aber bei salzarmer Ernährung auf eine ausreichende Natriumzufuhr achten.

Natrium ist im menschlichen Körper ganz natürlich enthalten, und zwar etwa 100 g als Na-Ionen ausgehend von einem Körpergewicht von 70 kg. Als Nahrungsergänzung steht Natrium auch zur Verfügung, denn der Mensch sollte mit seiner täglichen Nahrungsaufnahme etwa 1-3 g Natrium zu sich nehmen, was mindestens 2,5 g und höchstens 7,6 g Kochsalz entspricht. 
Natrium ist in sehr vielen Lebensmitteln enthalten, sodass auch der ernährungsbewusste Mensch eine nicht unbeträchtliche Menge etwa in Brot, Milch und Eiern aufnimmt. 

Als Alternative zum gewöhnlichen Speisesalz empfiehlt sich Jodsalz, das im Handel erhältlich ist. Natrium und Kalium sollten stets in einem Verhältnis 1:1 aufgenommen werden.