Mariendistel

Die Mariendistel (Silybum marianum, früher: Carduus marianus) aus der Familie der Korbblütler ist ein sehr schönes Ziergewächs für den Garten. Die Mariendistel wird bis zu 1,5 m hoch und hat große, dunkelgrüne Blätter, die am Rand spitze Dornen tragen. Ihre wenigen rötlich-violetten Blüten fallen im Verhältnis zur Pflanzengröße relativ klein aus. 
Die Mariendistel wurde bereits im Mittelalter in deutschen Klostergärten angebaut. Ihren Namen hat die Pflanze aufgrund einer Legende erhalten, die besagt, dass die weißen Flecken, die sich auf den Blättern der Pflanze befinden, Milch von der Jungfrau Maria seien. Auch unter den Namen Christi Krone, Donnerdistel, Frauendistel, Marienkörner, Stechkörner und Fiberdistel ist die Mariendistel bekannt. 
Bei einem natürlichen Wachstum wird die Mariendistel bis zu 250 cm hoch; ihr Aussehen ähnelt einem Kraut und ihr Ursprung liegt in Südeuropa sowie im Süden Russlands, in Nordafrika und Kleinasien. Die Pflanze findet man auch an trockenen und warmen Plätzen, denn sie verwildert gern. 
Für die Wirtschaft wird die Mariendistel in Österreich im sogenannten Waldviertel, in Ungarn, Deutschland aber auch in Südamerika wie z. B. Argentinien oder Venezuela angebaut. In Asien ist China beim Anbau von Mariendisteln federführend. Geerntet werden die Früchte der Pflanze im August, wobei diese entweder geschwadet werden oder mit dem Mähdrescher geschnitten werden.
Die Mariendisteln wird auch kultiviert angebaut. Die Samen der Mariendistel sind ca. sieben Millimeter lang und oval – ähnlich wie ein Ei und sind graubraun bis glänzend schwarz marmoriert.

Das sind die Hauptbestandteile der Mariendistel:

  • Silbinin
  • Bitterstoffe,
  • Biogene Amine
  • Gerbstoff
  • wenig ätherische Öle sowie
  • Harze

Natürlich ersetzt die Mariendistel als Nahrungsergänzung keine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.