Lecithine

Lecithine, zu deutsch Lezithine kommt aus dem altgriechischen λέκιθος lekithos für Eidotter.
Es gehört zu der Gruppe der chemischen Verbindungen, den sogenannten Phosphatidylcholinen.
Diese Phospholipide setzen sich aus Glycerin, Fettsäuren, Cholin und Phosphorsäure zusammen. In den Zellmembranen tierischer und pflanzlicher Zellmembranen sind Lecithine Bestandteile. Als Begleitstoffe in Ölen und Fetten kommen sie in besonders hoher Konzentration in Zellen pflanzlicher Samen und in Eidotter vor.

Sie sind wichtige natürliche Emulgatoren, dass heißt sie erlauben das Vermischen von Wasser und Fetten. ( natürliche Tenside )
Die Lebensmittelindustrie kennzeichnet das Vorkommen in Nahrungsmitteln als  Sojalecithin, Lecithin oder auch als E 322. Darüber hinaus ist Lecithin ein Wirkstoff in Kosmetik und Medizin und im Bereich der Diätetik ein Teil der Nahrungsergänzungsmittel.
Man kann Extrakte aus Sojabohnen und Eiern gewinnen. Außerdem beinahlten diese Lebensmittel noch weitere Phospholipide, Glycolipide und Sphingomyeline.
Heutzutage liefern hauptsächlich die USA, Argentinien und Brasilien Sojabohnen, aus denen jährlich 180 000 Lecithin hergestellt wird. Weltwelt bestehen 70 % der Soja - Ernte aus genmanipulierten Soja Pflanzen. Geringere Quellen zur Gewinnung von Lecithin stellen Sonnenblumen und Raps dar. Außerdem sind Lecithine in Brot - und Backwaren sehr bedeutsame Hilfsstoffe in Backprozessen. Die Teige kleben weniger und sind leichter aufzuschlagen.

Lecithin bzw. Phospholipide sind schon seit langem als Nahrungsergänzung bekannt.