Gesättigte Fette

Gesättigte Fette bzw. gesättigte Fettsäuren

Generell unterscheiden sich Fettsäuren durch die Anzahl der C - Atome, der Position, sowie der Anzahl der Doppelbindungen. Die Kettenlänge ist entscheidend bei der Einteilung der Fettsäuren in niedere ( bis zu sieben C - Atome ), mittelere ( acht bis zwölf C - Atome ) und höhere ( mehr als zwölf C - Atome ) Fettsäuren. Darüber hinaus unterscheidet man zwischen ungesättigten - und gesättigten Fettsäuren. Die gesättigte Fettsäure besitzt keine Doppelbindungen zwischen dem C - Atom und bildet eine Untergruppe der Alkansäuren. Ungesättigte Fettsäuren haben mindestens eine Doppelbindung. Fettsäuren mit zwei oder mehreren Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen einer Kette bezeichnet man als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die Doppelverbindungen der natürlichen Fettsäuren kommen meist in Verbindung mit einer cis - Verbindung vor. Dadurch entsteht in der Kohlenwasserstoffkette ein 30 ° Knick.

Eine ungesättigte Fettsäure ist für den menschlichen Körper enorm wichtig, d.h. essentiell. Diese können nämlich nicht durch den Körper synthetisiert werden. Zu diesen essentiellen Fettsäuren gehören Fettsäuren mit Doppelbindungen an ganz bestimmten Positionen, - sogenannte Omega - n - Fettsäuren. N ist in diesem Fall der Platzhalter für eine Zahl, welche die Position der Doppelbindung angibt. Man zählt bei der Omega Zählweise von Ende ( ω ) der Kohlenstoffkette, welches der Carboxylgruppe gegenüber steht. Die größte Zahl erhält die Doppelbindung nahe der Carboxylgruppe. Den Typ der Omega - n - Fettsäure bestimmt die Position der am nächsten stehenden Doppelverbindung zum ω - Ende.