Creatinin

Bei Creatinin handelt es sich um ein Stoffwechselprodukt. 1844 wurde es von Max von Pettenkofer ( geboren 03. Dezember 1818, gestorben 10. Februar 1901 ) als wichtiges Stoffwechselprodukt des Muskelgewebes entdeckt. Aus der Säure Kreatin bildet sich ein stark basisches Amin in einer wässrigen Lösung. In den Muskelgeweben ist es irreversibel, was bedeutet, dass dies nicht umkehrbar ist. Der Körper muss dieses Stoffwechselprodukt über den Urin ausscheiden. Anhand des Creatiningehaltes lässt sich die Leistungsfähigkeit der Nieren errechnen. Die Werte des Blutplasmaspiegels liegen bei ca. 0,7 mg/100 ml (50 bis 120 μmol/l).
Dieser Spiegel ist jedoch abhängig von verschiedenen  Faktoren wie die körperliche Aktivität des Menschen, der Muskelmasse, dem Lebensalter, der Nierenfunktion und letztlich auch das Geschlecht wirken sich aus. Die Ausscheidung mittels Harn erfolgt in relativ konstanten Raten von 1,0 - 1,5 g pro Tag. In der Niere ist die Ausscheidung zum großen Teil glomerulär, teilweise auch tabulär bei hohen Plasmakonzentrationen. Die Rate bez. der Ausscheidungsmenge hängt zum Beispiel vom Alter und der Muskelmasse ab. Sie eignet sich beispielsweise zur Verlaufskontrolle. 
Werte für eine Beispielausscheidungsrate sind:

  • 21-27 mg pro Kilogramm  innerhalb von 24 Stunden  für 20-30 jährige
  • 6-13 mg pro Kilogramm innerhalb von 24 Stunden für über 90 jährige

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