Chondroitin

Chondroitin ist ein großes biologisches Molekul, ein sogenanntes Makromolekül. In Chondroblasten ( Zelltyp zur Bildung des Knorpelgewebes ) wird eine Substanz gebildet welche ein wichtiger Bestandteil des Körpergewebes ist. Somit wird der Knorpel vor Stößen und Kompressionen geschützt. Chondroitin ist ein sulfatiertes Glykosaminoklykangemisch, welches man auch Mucopolysaccharid nennt. Es wechseln sich in den Polymerketten N - Acetylgalactosamin und Glucuronsäure als Zuckerabkömmlinge  ab. Als chemische Struktur weisen Chondroitinsulfatketten unverzweigte Polysaccharide auf, die eine variable Länge besitzen. D - Gluconnsäure als Einfachzucker wechselt sich immer mit N - Acetylgalactosamin, ebenfalls einem Einfachzucker, ab. Ein Monosaccharid, auch Einfachzucker genannt, ist eine Stoffgruppe von organsich - chemischen Verbindungen. Sie können mit zwei Sulfatgruppen, einer oder ohne Sulfatgruppe vorliegen. Die Extrazelluläre Matrix besteht im Wesentlichen aus Kollagen und Chondroitin - Proteoglykane und bewirken die strukturelle Anordnung des Gewebes. Der Großteil der Knorpelmasse besteht aus Chondroitsulfat, welches häufig aus Knorpelgewebe von Haifischen, Schweinen und Rindern gewonnen wird. Folgende Chondroittypen sind zu unterscheiden:Chondroitinsulfat A, Chondroitinsulfat B, Chondroitinsulfat C, Chondroitinsulfat D und Chondroitinsulfat E. Gewöhnlich ist an Chondroitinsulfat ein Protein gebunden, sie sind ein Teil eines Proteoglykans. Die Sulfatketten sind an die Hydroxygruppen der Serin - Reste von verschiedenen Proteinen gebunden.