Aspartam

Aspartam wird synthetisch produziert und ist ein sogenannter Süßstoff. Das Dipeptid besteht aus den Bestandteilen Alpha - Aminosäuren, L - Asparaginsäure und L - Phenylalanin. Unter einem Peptid versteht man eine organische Verbindung, bzw. eine kleines Protein, dass aus einer Verbindung mehrerer Aminosäuren entstanden ist.

Als E 951 wird es in der Lebensmittelindustrie als Lebensmittelzusatzstoff deklariert. Es findet sich als Inhaltsstoff in Lebensmitteln wie Süßwaren, Backwaren und Softdrinks wieder. Aspartam war eine Zufallsentdeckung des Chemikers James M. Schlatter entdeckt, der eigentlich an der Synthese Peptidhormons Gastrin forschte. Aspartam ist nicht hitzebeständig und farblos, - süß schmeckend. Der Energiegehalt beträgt 17 kj/g, was in etwa dem von Zucker entspricht, aber 200 mal so süß ist wie Zucker. Dementsprechend kann man es in viel geringeren Dosen verwenden. Es kann sich durch kochen oder backen in seine Einzelstandteile ( L - Asparaginsäure, L - Phenylalanin und Methanol ) zersetzen und verliert dabei gleichzeitig seine Süßkraft. Faktoren, die sich auf die Stabilität auswirken können sind die Faktoren der Zeit, des PH - Wertes und der Temperatur. Es erfolgt eine langsame Abnahme des Süßstoffgehaltes wenn die Temperatur und der pH - Wert konstant bleiben. Um die Stabilität zu verbessern, muss Aspartam in einem leicht sauren pH- Bereich befinden.